Hamburg Towers verstärken sich mit Topscorer – Maronka bleibt in Hamburg

Thomasson soll dem Backcourt mehr Durchschlagskraft verleihen

Benka Barloschky, Head Coach (Towers Hamburg) im Fokus Foto: Lobeca/Henning Rohlfs
Anzeige

Hamburg – Die Towers Hamburg haben den nächsten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Mit Noah Thomasson wechselt einer der besten Scorer der vergangenen Spielzeit in der polnischen Liga an die Elbe. Der 25-jährige US-Amerikaner erzielte zuletzt durchschnittlich 15,9 Punkte pro Partie und soll dem Backcourt zusätzliche Dynamik und Offensivqualität verleihen.

Der nächste Schritt

Headcoach Benka Barloschky sieht im Guard großes Potenzial: „Noah hat die Physis und das Skillset, um sich auf dem nächsten Level durchzusetzen. Er ist hochmotiviert, bei uns den nächsten Schritt zu gehen.“

Ungewöhnlicher Karriereweg führt nach Hamburg

Der 1,90 Meter große Linkshänder musste sich seinen Weg in den Profibasketball hart erarbeiten. Nach einer zunächst kleinen Rolle am College gelang ihm über ein Community College der Durchbruch, ehe er an der Niagara University und später an der University of Georgia zum Leistungsträger wurde. Seine ersten Profi-Erfahrungen sammelte Thomasson in der Adria League, bevor er sich in Polen als einer der treffsichersten Guards der Liga etablierte. Sport-Geschäftsführer Marvin Willoughby betont vor allem dessen Mentalität: „Sein Werdegang zeigt, dass er mit Rückschlägen umgehen und Chancen nutzen kann. Wir trauen ihm den Sprung auf das Niveau der BBL absolut zu.“

Maronka entscheidet sich für die Towers

Auch personell gibt es eine wichtige Nachricht im bestehenden Kader. Die Towers und Zsombor Maronka haben sich darauf verständigt, die vertraglich vereinbarte Ausstiegsoption nicht zu ziehen. Damit geht der ungarische Nationalspieler in seine dritte Saison in Hamburg und zugleich in sein letztes Vertragsjahr.

Leistungsträger soll den nächsten Schritt machen

Maronka entwickelte sich in der vergangenen Spielzeit zu einer festen Größe im Team. In 41 Pflichtspielen kam der 23-Jährige auf durchschnittlich 7,1 Punkte und 3,2 Rebounds pro Partie, überzeugte zudem mit einer Dreierquote von 36,8 Prozent und war dank seiner Vielseitigkeit einer der besten Verteidiger der Mannschaft. Trotz des Interesses anderer Vereine entschied sich der Forward bewusst für einen Verbleib. „Ich bin zu hundert Prozent von dem überzeugt, was wir in Hamburg leisten. Wir können uns voll auf die BBL konzentrieren und als Mannschaft weiter wachsen“, sagt Maronka. Auch Willoughby freut sich über die Entscheidung: „Zsombor hat sich beeindruckend entwickelt. Wir sind überzeugt, dass er im kommenden Jahr den nächsten Schritt machen kann.“

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wie bewertet ihr die WM 2026?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • Barloschky: Lobeca/Henning Rohlfs
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein