
Hamburg – Die Towers Hamburg haben sich für Wochen harter Arbeit endlich belohnt. Mit einem 84:82-Erfolg gegen ratiopharm Ulm feierten die Hanseaten nicht nur ihren ersten Sieg überhaupt gegen die Schwaben, sondern zugleich den ersten Heimerfolg seit 289 Tagen. Grundlage des Erfolgs war eine phasenweise herausragende Defensivleistung, getragen von großer Intensität und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Defensive als Schlüssel
Von Beginn an begegneten die Towers dem Favoriten mit breiter Brust. Angeführt von Rückkehrer Osaro Rich und einem treffsicheren Ross Williams setzten die Hamburger früh Akzente, hielten Ulm mehrfach minutenlang ohne Punkte und erspielten sich bis zur Pause einen deutlichen Vorsprung. Besonders die aggressive Verteidigung und die Kontrolle am Brett gaben dem Spiel früh eine klare Richtung.
Ulmer Comeback und Hamburger Antwort
Nach der Pause kippte die Partie zeitweise. Ulm erhöhte den Druck, kämpfte sich Punkt für Punkt zurück und ging im Schlussviertel sogar in Führung. Die Towers wackelten kurz, fanden nach einer Auszeit jedoch zurück zu ihrem Spiel. Ein Dreier von Kenneth Ogbe leitete die Wende ein, ehe Williams in der Crunchtime Verantwortung übernahm und mit seinem Dreipunktewurf den Schlusspunkt setzte.
Großer Moment für Team und Fans
Mit 23 Punkten avancierte Ross Williams zum Topscorer und Matchwinner. Head-Coach Benka Barloschky sprach nach dem Spiel von einem „großen Brocken“, der abgefallen sei. Der knappe Erfolg gegen Ulm steht sinnbildlich für den Weg der Towers: leidenschaftliche Verteidigung, Zusammenhalt und der Glaube daran, sich für den eigenen Aufwand irgendwann zu belohnen.
Bildquellen
- Basketball Symbolbild: Lobeca/Felix Schlikis
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