
Lübeck – Die Lübeck Lynx haben sich von der enttäuschenden Niederlage Ende Januar erholt und einen Kantersieg über Eimsbüttel eingefahren. Die Lübecker Turnerschaft bezwang den ETV deutlich mit 83:58. Besonders ein starkes zweites und letztes Viertel waren dafür ausschlaggebend.
Starker Sieg, nun Fokus nach Vorne
Trainer Stefan Tresselt meint: „Wir hatten elf Leute, die gespielt haben. Trotzdem sind wir sehr schwer ins Spiel gekommen. Im ersten Viertel lagen wir eigentlich konstant mit minus sieben zurück und sind nur hinterhergelaufen. Kurz vor Viertelende sind wir einmal in Führung gegangen, lagen dann aber wieder 19:20 zurück. Im zweiten Viertel kam dann ein richtig starkes Stück von uns. Da sind wir endlich ins Spiel gekommen, haben gute Breaks gespielt, stark gereboundet und in der Verteidigung einen Gang höher geschaltet. So haben wir uns eine 15-Punkte-Führung erarbeitet. Im dritten Viertel wurde es nochmal spannend. Nach der Halbzeit sind wir gut rausgekommen, haben zwei Plays – sogar in Unterzahl – sauber durchgespielt und waren erst mit 19, dann mit 20 Punkten vorne. Dann wurden wir etwas nachlässig und ETV kam nochmal auf zehn ran. Die Jungs haben aber eine gute Antwort gegeben und das Spiel am Ende relativ klar entschieden. Es hätte sogar noch höher ausgehen können, aber insgesamt war es eine souveräne Vorstellung. Erwähnen möchte ich auf jeden Fall Sönke. Er hat am Samstag schon in der U18 etwa 15 Punkte gemacht, fühlt sich immer wohler im Spiel und bringt nicht nur Scoring, sondern auch einige Blocked-Shots in beiden Spielen. Man merkt, dass er immer besser reinkommt. Am nächsten Wochenende wartet dann das absolute Topspiel: Samstagabend um 18 Uhr bei Nikola Tesla. Sie sind Erster mit nur zwei Niederlagen, wir stehen aktuell auf Platz vier. Das Hinspiel haben wir knapp mit drei verloren – es wird sicher eine hitzige Atmosphäre, eine volle Halle und vom Niveau her ein richtig gutes Spiel.“
Heimsieg gegen TuS Nortorf
Der TuS Lübeck hat sein Heimspiel in der Herren-Oberliga gegen den TuS Nortorf mit 69:65 für sich entschieden. Dabei taten sich die Tuskers zu Beginn der Partie schwer, fand nur langsam in ihren Rhythmus und gerieten früh mit zwölf Punkten in Rückstand. Auch bis zur Halbzeit blieb das Spiel offen, allerdings lagen die Gäste weiterhin knapp in Führung. Nach dem Seitenwechsel zeigte Lübeck jedoch ein deutlich anderes Gesicht. Vor allem ein starkes drittes Viertel sowie eine aggressive Pressverteidigung brachten das Team zurück ins Spiel und leiteten die Wende ein.
Kleine Pause für Tuskers
In der Schlussphase entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit mehreren Führungswechseln. In den entscheidenden Momenten behielt der TuS Lübeck jedoch die nötige Ruhe und setzte sich am Ende verdient mit 69:65 durch. Mit diesem Erfolg bleibt die Mannschaft vor heimischem Publikum seit nahezu zwei Jahren ungeschlagen. Vor dem nächsten Ligaspiel am 21. Februar gibt es jetzt noch ein paar Trainingseinheiten Zeit, zur intensiven Vorbereitung. „Es gibt noch viel zu tun“, so der Trainer der Lübecker mit einem Augenzwinkern. Beste Werfer beim TuS Lübeck waren Gassenmeyer (21), Gardlo (11) sowie Heinemann (9).
Bildquellen
- Sönke Jensen (Lynx) mit dem Dunk: Florian Bahlert/oH
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