TuS gelingt Revanche – Lynx im Formtief und eine „offene Rechnung“

Tuskers schielen nach oben

Sönke Jensen (Lynx) mit dem Dunk. Foto: Florian Bahlert/oH

Lübeck – TuS Lübeck hat in der Oberliga ein Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem 89:82-Erfolg gegen den Ellerbeker TV für die Niederlage im Hinspiel revanchiert. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine konzentrierte Leistung und setzte sich am Ende in einer intensiven Partie durch.

Beeindruckende Serie

Die Tuskers erwischten einen starken Start in die Begegnung. Mit aggressiver Verteidigung und guter Wurfquote erspielte sich das Team bereits im ersten Viertel einen deutlichen Vorsprung und ging nach den ersten zehn Minuten mit 23:13 in Führung. Im zweiten Abschnitt verlor das Spiel der Gastgeber jedoch etwas an Struktur. Ellerbek nutzte diese Phase konsequent und es ging mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzte. Lübeck ging mit einer knappen Führung in das Schlussviertel –und hier wurde es dann nochmal spannend. „Wir haben die Nerven behalten und sind auch nach einer kurzzeitigen Führung der Ellerbeker wieder gut zurückgekommen“, so der Trainer der Lübecker. Erfolgreichste Werfer auf Lübecker Seite waren Jonas Gardlo (21) , Maik Friedrichsen (17) sowie Dino Lange (15) . Mit dem Erfolg gegen den Tabellenzweiten unterstreichen die Oberliga-Herren des TuS Lübeck ihre gute Entwicklung und bleiben weiterhin seit nunmehr fast zwei Jahren zuhause ungeschlagen.

Run wird nicht belohnt

Nicht so wirklich in die Spur finden die Lübeck Lynx. Nach einem starken Jahr 2025, kommt LT in diesem Jahr noh nicht ins Rollen – am vergangenen Wochenende gab es eine 91:103-Niederlage gegen die Hamburg Towers 2. Coach Stefan Tresselt meint gegenüber HL-SPORTS: „Erstes Viertel können wir einmal mit sechs Punkten führen, haben einen ganz guten konzentrierten Start, Asann läuft richtig heiß. Dann im zweiten Viertel kommt Hamburg viel besser ins Spiel, trifft hochprozentig Dreier. Wir verteidigen nicht intensiv genug, lassen in der Offense etliche Sachen liegen, kriegen zwar noch etwas vor dem Buzzer, ein Dreier und sind minus 11. Und dann schwappt es eigentlich immer so hin und her. Ich glaube, Anfang viertes Viertel haben wir nochmal einen guten Run, sind auf 80:83 dran, haben auf Zone umgestellt, auch gut verteidigt. Und statt eines Breaks haben wir im Angriff einen Turnover und sind dann wieder minus fünf und dann war irgendwie die Luft raus. Wir können die nur schlagen, wenn wir wirklich dann mal 90 Prozent unserer Leistung erreichen. Das haben wir nicht hingekriegt. Jetzt schwappen wir da irgendwo im Mittelfeld rum, statt nach oben nochmal zu gehen. Aber wir haben ja noch ein paar Spiele. Nächstes Wochenende nochmal ein Highlight gegen Altona. Hinspiel haben wir verloren mit einem Low-Score. Auf jeden Fall ist eine Rechnung offen und wir hoffen, dass wir da nochmal besser zuschlagen“

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige
VfB Lübeck

Hält sich der JFV Lübeck in der DFB-Nachwuchsliga?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...

Bildquellen

  • Sönke Jensen (Lynx) mit dem Dunk: Florian Bahlert/oH
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

- Anzeige -

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein