Tuskers feiern Overtime-Krimi – Lynx geht die Puste aus

Lübecker Basketballteams erleben unterschiedliches Wochenende

TuS Lübeck rollt weiter. Foto: Flo Denker
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Lübeck – Unterschiedliche Ergebnisse gab es am vergangenen Wochenende für die Lübecker Basketballteams. Während die Lübeck TUSKERS in der Oberliga einen umkämpften 66:64-Heimsieg nach Verlängerung gegen Ellerbek feierten, mussten die Lübeck Lynx in der 2. Regionalliga Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen. Beim Eimsbütteler TV unterlagen sie mit 61:83.

TUSKERS drehen Rückstand und bleiben zu Hause ungeschlagen

Die TUSKERS erwischten gegen Ellerbek einen schwierigen Start. Aufgrund zahlreicher Ausfälle unter den großen Spielern fehlte es besonders unter den Körben an Präsenz. Ballverluste und Probleme gegen die gegnerische Zonenverteidigung sorgten zwischenzeitlich für einen Rückstand von zwölf Punkten. Nach der Pause steigerten sich die Lübecker, gerieten im Schlussviertel allerdings erneut mit acht Punkten in Rückstand. Eine aggressive Ganzfeldverteidigung brachte die Mannschaft zurück ins Spiel. 45 Sekunden vor dem Ende lagen die TUSKERS noch mit zwei Punkten hinten, ehe Dennis Stüttgen mit einem wichtigen Ballgewinn den späten Ausgleich einleitete.

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Overtime-Sieg für TuS

In der Verlängerung setzten sich die Gastgeber schließlich mit 66:64 durch und bleiben damit seit mehr als zwei Jahren in eigener Halle ungeschlagen. Beste Werfer waren Friedrichsen (22 Punkte), Krause (15) und Neuzugang Steffen Grimme (12). Neben Grimme feierte auch Hugo Schmoll sein Debüt. Am kommenden Sonnabend geht es zu den Kieler Förde Baskets II.

Lynx brechen im dritten Viertel ein

Weniger erfolgreich verlief der fünfte Spieltag für die Lübeck Lynx. Beim Eimsbütteler TV geriet die Mannschaft von Trainer Stefan Tresselt früh in Rückstand und lag bereits zur Halbzeit mit 27:38 zurück. Besonders im dritten Viertel verloren die Lübecker den Anschluss. Mit 10:27 ging dieser Abschnitt deutlich an die Hamburger, die ihren Vorsprung auf 65:37 ausbauten. Das letzte Viertel entschieden die Gäste zwar mit 24:18 für sich, an der 61:83-Niederlage änderte das jedoch nichts mehr.

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VfB Lübeck

Tresselt zeigte sich nach der Begegnung unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Neben Wurfpech und Unkonzentriertheiten bemängelte er vor allem die fehlende Bereitschaft und zahlreiche zugelassene Fastbreaks. „Die Saison ist noch lang, aber irgendwann muss man mal den Schalter umlegen“, erklärte der Trainer. Die Lynx stehen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende wartet mit Wedel II die nächste Aufgabe.

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