Die olympischen Winterspiele in Peking: Was können deutsche Sportfans erwarten?

Vom 4. Februar bis zum 20. Februar finden in Peking die olympischen Winterspiele statt. 148 deutsche Athleten werden in China dabei sein und dafür kämpfen, so viele Medaillen wie möglich nach Deutschland zu holen.

In diesen Disziplinen sind die deutschen Athleten vertreten

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Die deutschen Athleten werden in verschiedenen Disziplinen antreten, darunter:

  • Biathlon
  • Bob
  • Eisschnelllauf
  • Eiskunstlauf
  • Nordische Kombination
  • Rodeln
  • Short Track
  • Skeleton
  • Ski Alpin
  • Ski Freestyle
  • Skilanglauf
  • Skisprung
  • Snowboard

Weitere Disziplinen der olympischen Spiele sind darüber hinaus Curling und Eishockey.

Bei den letzten olympischen Winterspielen im Jahr 2018 in Pyeongchang in Südkorea hatte das deutsche Team im Medaillenspiegel den dritten Rang belegt. Auch in diesem Jahr hat der Deutsche Olympische Sportbund erneut das Ziel ausgerufen, einen der Top 3 Plätze zu erreichen.

Wer sind die großen Medaillenhoffnungen der Deutschen?

Zu den großen Medaillenhoffnungen zählen unter anderem Markus Eisenbichler und Karl Geiger im Skispringen. Unter den Alpinen Skifahrern sind Lena Dürr und Alexander Schmid unter den Sportlern, die Chancen auf eine Medaille haben.

Für die Zuschauer machen es solche Favoriten-Rollen stets noch leichter, bei den einzelnen Disziplinen vor dem Bildschirm mitzufiebern. Betrachtet man außerdem die Quoten der Buchmacher zeigt sich, dass Deutschland von Experten als eines der stärksten Länder eingeschätzt wird. Etablierte und neue Sportwettenanbieter rechnen bei den Deutschen mit den insgesamt meisten Medaillen, gleichauf mit der Wintersportnation Norwegen – hinter ihnen folgen die USA und Kanada.

In Peking ist außerdem eine Rekordhalterin im deutschen Team dabei: Claudia Pechstein. Sie ist mit 49 Jahren die älteste Teilnehmerin, die je an olympischen Winterspielen teilgenommen. Außerdem würde sie mit ihrer achten Nominierung für die Winterspiele mit Noriaki Kasai, dem japanischen Skispringer, gleichziehen, der ebenfalls an acht Winterspielen teilgenommen hat.

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Auf diesen Sportlern ruhen die Edelmetallhoffnungen

Weitere Sportler, die in Peking auf Medaillenerfolge hoffen, sind:

  • Francesco Friedrich und Mariama Jamanka, die 2018 in Pyeongchang Olympiasieger im Bob geworden sind.
  • Eric Frenzel, der 2018 sowohl mit der Mannschaft als auch in der nordischen Kombination Olympiasieger wurde.
  • Johannes Rydzek, der 2018 auf der Großschanze gewonnen hat.
  • Bronzemedaillengewinnerin Ramona Hofmeister, die bei den Spielen 2018 im Snowboard-Parallel-Riesenslalom brilliert hatte.

Erschwerte Bedingungen für die olympischen Winterspiele

Die olympischen Winterspiele in Peking werden unter strengen Bedingungen abgehalten, sodass bei den Wettkämpfen leider keine Zuschauer zugelassen sind. Nur auf Einladung können vereinzelte Gäste teilnehmen. Die Athleten sollen sich in einer Olympia-Blase befinden und keinen Kontakt zur chinesischen Bevölkerung haben – außer zu den Menschen, die für Olympia arbeiten. Dafür gibt es spezielle Shuttles, abgeschirmte Unterkünfte und strenge Maßnahmen, sowohl bei der Einreise als auch während des Wettbewerbs.

Insgesamt 109 Wettkämpfe wird es in den zweieinhalb Wochen Olympia geben. Davon sind 52 Wettkämpfe für Männer, in 46 Wettkämpfen treten Frauen gegeneinander an und elf Wettbewerbe sind gemischt. Es gibt 15 Disziplinen in sieben verschiedenen Sportarten und es finden an jedem Tag der Spiele gleich mehrere Medaillenentscheidungen statt.

Ungewohnte Zeiten

Aufgrund der Zeitverschiebung nach Peking startet die Übertragung der Winterspiele in Mitteleuropa um 02:00 Uhr nachts und geht dann bis zum Vor- beziehungsweise Nachmittag. Auch wenn die Spiele offiziell erst am 4. Februar beginnen, so finden ab dem 02. Februar schon Wettkämpfe statt, bei denen es allerdings noch nicht um Medaillen geht. Fans, die es nicht erwarten können, können bereits ab dem 2. Februar Eishockey- und Curling-Wettbewerbe verfolgen.

In der ersten Woche stehen bereits Entscheidungen im Skispringen, im Biathlon sowie im Ski Alpin an. Am 5. Februar geht es auch im Eisschnelllauf, der Paradedisziplin von Claudia Pechstein, direkt um die drei begehrten Edelmetalle. Erst zur zweiten Hälfte der Spiele starten die Skeleton- und Bob-Wettkämpfe. Im Eishockey und Curling geht es auch erst in der zweiten Olympia-Woche um die Medaillen und die Zuschauer erwartet außerdem das Highlight Eiskunstlauf sowie Langlauf. Am 20. Februar enden die Spiele dann mit einer Abschiedszeremonie und für die deutschen Athleten geht es mit hoffentlich vielen Medaillen im Gepäck wieder nach Hause.

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