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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Am Freitag erwartet die Hamburg Freezers eine weitere, schwere Auswärtsaufgabe. Am 9. Spieltag der laufenden Saison der DEL sind die Hanseaten zu Gast bei den Iserlohn Roosters (19.30 Uhr). Am Seilersee wartet ein Gegner, der vor heimischen Publikum 13 von 15 möglichen Punkten geholt hat.

Vor allem die Stimmung in der Eissporthalle am Seilersee zu Iserlohn ist ligaweit berühmt berüchtigt. Sean Sullivan hat sie hautnah erlebt, als er 2014/2015 das Trikot der Roosters getragen hat. „Das wird ein ganz schweres Spiel. In diesem Stadion zu spielen, ist für Auswärtsmannschaften kein Zuckerschlecken. Die Roosters werden von der Energie, die von den Rängen kommt, regelrecht getragen“, warnte der Verteidiger.

Vergangene Saison konnte Sullivan – ebenso wie sein Teamkollege und Freund Jonas Liwing – diese Atmosphäre noch genießen. Doch dieses Jahr kommt er als Gast nach Iserlohn. Er weiß, worauf die Freezers besonders achten müssen: „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Iserlohn wird abwarten und versuchen genau dann zuzuschlagen, wenn wir uns nicht voll konzentrieren. Da müssen wir aufpassen.“

Die Roosters haben bereits fünf Heimspiele bestritten in dieser Saison und dabei alle zwölf Saisonpunkte geholt. In jedem Heimspiel konnten sie bislang punkten. Allerdings waren alle Heimduelle knapp: Jedes der fünf Spiele wurde mit nur einem Treffer Unterschied entschieden.

Bester Scorer im Team ist Nicholas Petersen mit zehn Punkten. Er ist auch bester Torjäger (fünf) im Team der Roosters. Ihm auf den Fersen sind Spieler wie Mike York (acht Punkte), Jason Jaspers, Luigi Caporusso, Brooks Macek und Dylan Wruck (je sieben Punkte).

Auch die Freezers verteilen die Scorer-Lasten auf mehrere Schultern. Flaake und Marcel Müller führen das Team mit je acht Zählern an, dicht gefolgt von Mathieu Roy und Phil Dupuis (je sechs Punkte).

Sullivan hat derweil zwei Punkte auf dem Konto zu stehen. Und mit jedem Spiel, fühlt er sich sicherer: „Das Selbstvertrauen wächst. Selbst mit einem jungen Spieler wie Dominik Tiffels an meiner Seite läuft es immer besser. Das Verständnis wächst einfach immer weiter und daher läuft es dann auch besser und besser für mich.“

Die Verteidigung der Freezers kann in Iserlohn eventuell schon auf die Dienste von Brett Festerling bauen. Der Defensivspezialist steht nach sechsmonatiger Verletzungspause seit Mittwoch wieder im vollen Training und hofft auf sein Saisondebüt. Fehlen werden indes Sébastien Caron (Bandscheibe) und Garrett Festerling (Schambeinentzündung).