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Timmendorfer Strand – Spätestens seit letzter Woche ist es auch für die kühnsten Optimisten unter den Eishockey-Fans Gewissheit: der EHC Timmendorfer Strand kann sich die Playoffs von der Backe putzen und sich ganz dem Abstiegskampf widmen. Nach zwei schwachen Auftritten gegen die Hannover Indians und bei den Harzer Falken sind die Beach Boys nun gezwungen Zähler für Platz 14 zu sammeln – für den Oberliga-Verbleib ohne Relegation. Dazu sollten an diesem Wochenende mindestens drei, idealerweise sechs Punkte her. Gegner in beiden Duellen am Freitag und am Sonntag ist der ECC Preussen Berlin.

Nach drei Niederlagen in Folge dürfte auch bei den Haupstädtern das Thema Playoffs zu den Akten gelegt worden sein. 13 Zähler beträgt der Rückstand der Preussen auf Tabellenplatz zehn, nur vier Punkte sind es dagegen auf Platz 15. Kein Wunder also, dass man auch in Charlottenburg wieder punkten will, schließlich hat man ähnliche turbulente Wochen hinter sich, wie die Timmendorfer. So wurden mit Veit Holzmann und Michael Raynee zwei der drei Topscorer vor wenigen Wochen entlassen, dafür holte man mit Marvin Tepper und dem Thailänder Masato Kitayama auch zwei neue Leute geholt. Dennoch gibt es auch bei den Preussen aktuell mehr Abs als Aufs. Sinnbildlich für die ähnlichen Saison stehen auch die direkten Duelle. In Berlin gewannen die Beach Boys mit 2:1, in Timmendorf siegte Berlin mit 4:0.

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Die Beach Boys tun aber gut daran, dass sie auf sich schauen. Denn die beiden Auftritte zuletzt haben viel Enttäuschung und auch viel Frust hinterlassen. Sie ließen es an vielem vermissen, was für ein erfolgreiches Eishockey-Spiel nötig sind. Verwunderung und Unverständnis herrschen vor allem darüber, warum die Mannschaft von Dave Rich häufig Gegentore in den ersten zwei Minuten und vor allem viele Gegentore in Serie kassiert – Dinge, die sich in der Saison häufig wiederholen. Auch die schwache Chancenauswertung sorgt immer wieder für Kopfschütteln. Da hilft es auch nicht, dass der Trainer auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Klar ist jedenfalls: den Kampf müssen die Beach Boys endlich annehmen, denn sonst gehen sportlich schnell die Lichter aus. Es müssen Punkte her, egal wie.

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Die Partie in Timmendorf beginnt morgen um 20 Uhr, das Spiel in Berlin steigt am Sonntag um 16 Uhr.

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