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Barmenia Roland Kahl

Timmendorfer Strand – Einmal durchatmen, bitte: der EHC Timmendorfer Strand hat auch das zweite Spiel gegen das Schlusslicht gewonnen und sich im Abstiegskampf der Oberliga Nord etwas Luft verschafft. Gegen FASS Berlin siegten die Beach Boys deutlich, wie verdient mit 7:1 (3:0, 3:1, 1:0). Fünf Spiele vor dem Ende baut der EHCT seinen Vorsprung auf den ersten Platz in der Abstiegsrunde auf vier Punkte aus.

Ohne den gesperrten Maximilian Spöttel, die verletzten Kenneth Schnabel und Vitalij Blank legten die Beach Boys los wie die Feuerwehr. Nach 125 Sekunden vollendete Tauno Zobel eine Einzelaktion zum 1:0 und nur 70 Sekunden später war Jason Horst zur Stelle und erhöhte sogleich. Spätestens mit dem 3:0, wieder von Horst und ebenfalls in der Anfangsphase, war klar, wie die Partie laufen würde. FASS fand praktisch nicht statt, die Akademiker konnten die Partie zu keiner Zeit halbwegs offen gestalten. Einzig Tore resultierten bei den Timmendorfern nicht daraus.

Doch dies wurde zu Beginn des zweiten Drittels nachgeholt. Marco Meyer erhöhte auf 4:0 und Verteidiger Dominic Steck legte 23 Sekunden später den fünften Timmendorfer Treffer nach. Das widerum nur 15 Sekunden danach Dennis Merk den Berliner Ehrentreffer markierte, kann man getrost unter dem Begriff „Schönheitsfehler“ verbuchen. Auch wenn die Akademiker im zweiten Drittel etwas aktiver waren, war der Erfolg der Beach Boys zu keiner Zeit in Gefahr. Jakub Schejbal stellte dann in doppelter Überzahl den alten Abstand wieder her.

Im Schlussabschnitt hatte sich FASS dann aufgegeben, die Beach Boys sammelten noch einige Schüsse, wurden aber nicht immer zwingend. Zur Freude der 577 Zuschauer markierte Kapitän Patrick Saggau noch das 7:1. Mit dem Pflichtsieg baut der EHCT seinen Vorsprung in der Tabelle aus. Da die Harzer Falken bei den Hannover Scorpions mit 5:2 gewannen, zieht das Team aus Braunlage an Langenhagen vorbei. FASS steht nach den beiden Niederlagen als Teilnehmer der Abstiegsrunde fest.

Statistik
Tore: 1:0 Zobel (3.), 2:0, 3:0 Horst (4./7.), 4:0 Ma. Meyer (23.), 5:0 Steck (23.), 5:1 Merk (24.), 6:1 Schejbal (39./ÜZ), 7:1 Saggau (45.)

Schüsse: 48 (15, 16, 17) – 26 (6, 11, 9)
Strafen: Timmendorf 10 – Berlin 12
Zuschauer: 577
Schiedsrichter: Jantzen (Laudan, Laudan)