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Barmenia Roland Kahl

Timmendorfer Strand – Die Oberliga-Playoffs laufen, 16 Teams ermitteln noch bis Ende April den Aufsteiger in die DEL2. Der EHC Timmendorfer Strand ist erwartungsgemäß im Konzert der Großen nicht mehr dabei und konzentriert sich auf die Planungen für die neue Saison. Die Mannschaft soll frühzeitig auf die Beine gestellt werden, die Konzeptionierung zur Ausgliederung den Mitgliedern vorgestellt werden. So will man den Verein und die erste Mannschaft für die Zukunft fit machen. Und die Beach Boys trainieren noch weiter, haben dazu auch gleich zwei Gäste in dieser Woche dabei.

Es ist ein Novum in der jüngeren Timmendorfer Eishockeygeschichte. Die Saison ist vorbei, der Klassenerhalt ist geschafft und dennoch trainieren die Beach Boys weiter – auf eigenen Wunsch. Bis zum 13. April bittet Trainer Dave Rich seine Akteure noch auf das Eis. Fehlen werden dabei Tim May, Deion Müller und Maximilian Spöttel, die sich im Heimaturlaub befinden, sowie die beiden Kontingentspieler Denis Akimoto und Jakub Schejbal. Dafür werden zwei Gäste begrüßt, welche sich für die kommende Saison empfehlen wollen.

Von den Lauterbacher Luchsen aus der Regionalliga West wollen sich Philipp Maier und Jake Fardoe beweisen. Maier, 19 Jahre alt, stammt aus der Jugend der Löwen Frankfurt und spielte beim EV Regensburg in der DNL. Die letzte Saison in Lauterbach war sein erstes Jahr bei den Herren, welches er mit 39 Punkten in 32 Spielen abschloss. Der nur 1,75m große Stürmer erinnert daher sehr an Gianluca Balla, welcher erst vor wenigen Tagen als „Rookie des Jahres“ in der Oberliga Nord ausgezeichnet wurde. Der Kanadier Fardoe kommt mit der Empfehlung von 187 Punkten (48 Tore) in 93 Spielen für Lauterbach an den Strand. Der Allrounder mit Gardemaß (1,91,/95kg) kann auch in der Verteidigung spielen. Ob er allerdings der gesuchte Knipser ist, muss sich noch erweisen.

Ansonsten laufen die Kaderplanungen auf Hochtouren. „Die Gespräche mit „alten“ und neuen Spielern laufen“, sagte EHCT-Vorstand Dennis Sauerbrei gegenüber HL-SPORTS und hofft, dass bis Ende März mindestens zwei Verträge unter Dach und Fach sind.

Bis dahin soll auch die Ausgliederung der ersten Mannschaft soweit sein. Am 30. März soll das Konzept dazu den Mitgliedern des EHCT vorgestellt werden. Die letzten Arbeiten an der Konzeptionierung mit Anwälten und Steuerberatern laufen. Wie genau alles geplant ist, wollte Sauerbrei aber nicht verraten.