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Barmenia Roland Kahl

München – Das große Sommertheater bleibt in der Eishockey-Oberliga erst einmal aus. Überraschend früh hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) die Rahmendaten für die Saison 2017/18 bekannt gegeben. Die Änderungen des Modus der auf 14 Mannschaften geschrumpften Oberliga Nord sind minimal, aber durchaus durchschlagend. So gibt es unter anderem eine frühere Verzahnung mit der Oberliga Süd. Die Timmendorfer Eishockey-Fans können sie sich so auf mindestens 44 Spiele freuen.

Für sie beginnt die Pflichtspiel-Saison am 29. September mit dem ersten Spieltag. In einer anschließenden Einfachrunde (26 Spiele) werden bis zum 28. Dezember die Plätze ausgespielt, ehe die Liga wie schon in der abgelaufenen Spielzeit in zwei Felder aufgeteilt wird. In einer Eineinhalbfachrunde (18 Spiele) spielen die Ränge eins bis sieben den Meister der Oberliga Nord, die Plätze acht bis vierzehn den letzten Playoff-Platz sowie den sportlichen Absteiger aus. Ob dabei – wie im Vorjahr – die Punkte mitgenommen werden, ist noch nicht bekannt.

Ab dem 9. März beginnen dann die Playoffs mit dem Achtelfinale. Die Pre-Playoffs entfallen und bereits ab der ersten Runde findet die Verzahnung von Norden und Süden statt. So trifft Platz eins der Oberliga Nord auf den achten Rang der Oberliga Süd und umgekehrt. Nach den Playoffs ist der Drittliga-Meister und der sportliche Aufsteiger in die DEL2 ermittelt.

Für die Saison 2018/19 planen Vereine und Verband die Rückkehr der Nordstaffel zur Teilnehmerstärke von 16 Mannschaften an. Dazu wurden auf der DEB-Mitgliederversammlung am 8. April umfangreiche Satzungsänderungen mit finanziellen Erleichterungen für mögliche Aufsteiger beschlossen. Wie diese konkret aussehen sollen, will der Dachverband gemeinsam mit Landesverbänden ermitteln.