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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Am Sonntagnachmittag haben die Hamburg Freezers ihr Heimspiel gegen die Adler Mannheim mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) verloren. Somit konnten die Norddeutschen ihre Rekord-Heimserie von 19 Siegen nicht weiter ausbauen, haben jedoch nach wie vor die Tabellenführung inne.

Vor 12.800 Zuschauern in der ausverkauften o2 World Hamburg lieferten sich beide Teams von der ersten Minuten an eine umkämpfte Partie. Gute Chancen, sowohl auf Seiten der Freezers als auch der Mannheimer, wurden zunächst nicht genutzt. Im zweiten Drittel gingen die Gäste dann in Front, als Hamburg mit einem Mann mehr auf dem Eis stand – Jonathan Rheault (27.) vollendete einen Alleingang. Trotz zahlreicher Tormöglichkeiten im weiteren Spielverlauf, gelang den Hamburgern kein weiterer Treffer, so dass es beim 0:1 blieb.

Am Montag haben die Hamburg Freezers frei, am Dienstag wird um 10 Uhr in der Volksbank Arena trainiert. Die letzte Heimpartie der Hauptrunde steigt am Freitag, 7. März um 19.30 Uhr gegen die Kölner Haie. Das Spiel ist bereits ausverkauft.

Stimmen
Benoit Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Gratulation an Mannheim, sie haben sehr starkes Forechecking gespielt und besonders defensiv gut gestanden. Leider konnten wir unsere vielen Torchancen nicht nutzen. Unser Powerplay läuft im Augenblick nicht ganz rund, daran müssen wir arbeiten. Was insgesamt zählt ist die Leistung der Mannschaft und die hat gestimmt. Die Jungs haben Willen gezeigt und gekämpft. Das ist die richtige Einstellung für die Playoffs.“

Hans Zach (Trainer Adler Mannheim): „Ich bin froh, dass der Kampfgeist meiner Mannschaft gegen sehr starke Freezers mit dem Sieg belohnt wurde. Hamburg hat gezeigt, warum es den Aufstieg bis an die Spitze der Liga geschafft hat. Obwohl nur ein Tor gefallen ist, glaube ich, dass es für die Zuschauer ein sehr gutes Spiel war.“

Adam Mitchell (Stürmer Hamburg Freezers):  „Es ist schade, dass wir die Partie heute nicht für uns entscheiden konnten. Wir hatten sehr viele Torchancen und haben eigentlich ein sehr gutes Spiel gemacht. Aber Mannheim hat auch sehr geschickt gespielt und gefährlich gekontert. Ich denke trotzdem, dass wir aus dieser guten Leistung heute viel in die nächsten Partien mitnehmen können.“

Eric Schneider (Stürmer Adler Mannheim): „Es war sehr schön für mich, wieder hierher zu kommen. Die Atmosphäre in der Arena war unglaublich, da sind alte Playoff-Erinnerungen wieder zurückgekommen. Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Gegen sehr starke Hamburger haben wir hinten sicher gestanden und vorne den entscheidenden Fehler genutzt. Mit den drei Punkten sind wir sehr glücklich.“

Endergebnis
Hamburg Freezers – Adler Mannheim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Aufstellungen
Hamburg Freezers: Caron (Kotschnew) – Ejdepalm, Nielsen; Schubert, Westcott; Schmidt, Roy; Lavallée – Krämmer, Dupuis, Oppenheimer; Wolf, Festerling, Flaake; Pettinger, Madsen, Mitchell; Möchel, Bettauer – Trainer: Benoit Laporte

Adler Mannheim: Brückmann (Endras) – Sifers, Wagner; Reul, Vernance; Goc, Kettemer; Höfflin – Schneider, Hospelt, Hecht; Mauer, Gamache, Magowan; Buchwieser, Kink, Plachta; Rheault, El-Sayed, Arendt – Trainer: Hans Zach

Tore
0:1 – 26:23 – Rheault (Plachta) – SH1

Schüsse
Hamburg: 41 (8 – 16 – 17) – Mannheim: 30 (10 – 13 – 7)

Strafen
Hamburg: 4 Minuten – Mannheim: 8 Minuten

Schiedsrichter
Schimm, Schukies (Gemeinhardt, Müller)

Zuschauer
12800