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Barmenia Roland Kahl

Wolfsburg – Die ersatzgeschwächten Hamburg Freezers haben im Nord-Derby der DEL keine Punkte geholt. In einer ziemlich zerfahrenen Partie, die von vielen Strafzeiten geprägt wurde, unterlag die Mannschaft von Serge Aubin mit 2:3 (0:2, 2:1, 0:0). Dennoch verteidigen die Freezers den dritten Tabellenplatz, da Ingolstadt in München ebenfalls verlor.

Wie schon in Straubing erwischten die Freezers keinen guten Start ins Spiel. Wolfsburg war die bessere Mannschaft und ging durch Gerrit Fauser in der 9. Minute in Führung. Danach setzte eine wahre Strafzeiten-Flut für die Freezers ein. Zunächst musste Duvie Westcott nach einer Auseinandersetzung mit Aleksander Polaczek gleich für sechs Minuten vom Eis. Dann saßen in der 15. Minute gleich vier Freezers und zwei Wolfsburger auf der Strafbank. Eine Überzahl nutzten die Grizzlies durch Tyson Mulock zum 2:0.

Deutlich disziplinierter gingen die Freezers im zweiten Drittel ans Werk und verkürzten in der 25. Minute auf 1:2 verkürzen. Mathieu Roy war im Powerplay erfolgreich. Doch nur 144 Sekunden später schlug Wolfsburg zurück. Erneut war Gerrit Fauser erfolgreich und stellte den alten Abstand wieder her. Doch nun waren die Freezers im Spiel und Top-Scorer Kevin Clark sorgte für das 2:3 nach 33 Minuten. Es folgte ein Sturmlauf der Hamburg Freezers, aber Sebastian Vogl im Wolfsburger Kasten ließ kein Tor mehr zu und rettete den Grizzly Adams Wolfsburg drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs.

Für die Freezers geht es am Sonntag erneut mit einem Auswärtsspiel weiter. Dann muss die Aubin-Truppe beim direkten Verfolger ERC Ingolstadt antreten.

Statistik:
1:0 Fauser (9.), 2:0 Mulock (14./ÜZ), 2:1 Roy (25./ÜZ), 3:1 Fauser (28.), 3:2 Clark (33.)

Strafen: Wolfsburg 18 – Hamburg 24 plus 10 Oppenheimer
Schüsse: 27:27
Zuschauer: 2820