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Barmenia Roland Kahl

Timmendorfer Strand – Nur noch ein Sieg, dann geht der große Traum von der Meisterschaft in Erfüllung. Diesen Traum träumt die 1b des EHC Timmendorfer Strand, der Storm, vor allem nach dem glorreichen 4:1-Auswärtserfolg im Landesliga-Finale in Rostock am letzten Sonntag. Nun kann man morgen (20 Uhr) in Spiel zwei alles klar machen – doch das dürfte nochmal 60 Minuten Kampf werden, denn die Rostocker Freibeuter werden sich nicht einfach ergeben. Immerhin steht Trainer Marc Vorderbrüggen voraussichtlich der ganze Kader zur Verfügung.

Das erste Spiel war Playoff-Kampf pur, wobei die Spieler Kampf oft allzu wörtlich nahmen. Mehrfach trafen sich Akteure beider Mannschaften auf dem Eis und tauschten auch mit den Fäusten ihre Argumente aus. Negativer Höhepunkt war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Rostocks Sergej Laufer und eine Verletzung von Timmendorfs Stürmer Björn Borgwardt. Letzterer erlitt im Spiel einen Nasenbeinbruch und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Doch schon nach Spielschluss gab es erste Entwarnung: Borgwardt konnte gemeinsam mit Betreuer Jörg Rostek nach Timmendorf reisen. Und es kommt noch besser, denn der Stürmer wird am Freitag auflaufen, um mit seiner Mannschaft den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Hart, Härter, Björn Borgwardt!

Sportlich setzte der Storm das erste Zeichen und hat nun im Heimspiel die Chance den Landesliga-Titel für sich zu holen. Dabei kann wohl auf den gesamten Kader zurückgegriffen werden. Auch Niklas Kühn, der in Spiel eins fehlte, wird mit von der Partie sein. Entsprechend zuversichtlich ist Trainer Marc Vorderbrüggen: „Wenn sich die Mannschaft an die Vorgaben hält und ihr Spiel durchzieht, dann werden wir die Meisterschaft holen. Es wird aber wieder ein hartes Stück Arbeit und ein kampfbetontes Spiel, allerdings glaube ich nicht, dass es so überhart wie letzte Woche wird.“

Die Chance auf den Titel will sich der Storm nicht entgehen lassen und hofft dabei wie schon im Halbfinale auf zahlreiche Zuschauer. Vorderbrüggen dazu: „Ich hoffe auf viele Zuschauer und eine tolle Stimmung. Das wird uns pushen. Die Mannschaft hat sich einen größeren Zuspruch mit ihren Leistungen verdient! Und für das Timmendorfer Eishockey wäre der Titel noch mal ein toller Abschluss.“

Was will man diesen Worten noch hinzufügen? Der Storm ist heiß und für die Zuschauer mit Sicherheit einen Besuch wert. Das Ziel ist klar: es sollen mehr als die rund 100-120 werden, welche das Halbfinalrückspiel gegen Celle sahen. Daher wird der Eintritt auch zum Finale wie immer frei sein!