Piranhas mit Drama-Sieg

Archiv-Foto: Rostock Pianahas
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Rostock – Dramatisches Ende: Nachdem sie in der 59. Minute das 4:4 kassierten, schlugen die Rostocker 30 Sekunden später zurück.

Mit einem Drei-Punkte-Sieg sollten die Rockets in der Tabelle überflügelt und der vorletzte Platz verlassen werden, und das glückte: Mit 5:4 (2:2, 0:0, 3:2) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord am Mittwochabend bei Aufsteiger Neuling EG Diez-Limburg.

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Im ersten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Rheinland-Pfalz (mit knapp 700 km weiteste Auswärtsreise der Saison für den REC) fehlte weiterhin der angeschlagene Tom Pauker, während Maurice Becker nach verbüßter Spieldauer-Disziplinarstrafe wieder dabei war.

In der Eissporthalle Diez waren die Rostocker das spielbestimmende Team und zogen verdient zweimal in Front, kassierten jedoch nach dem 1:0 und 2:1 jeweils den Ausgleich.

„Wir müssen hier eigentlich führen. Die Hausherren waren vielleicht viermal vor unserem Tor und erzielten daraus zwei Treffer. Den Rest des Drittels haben wir gemacht und getan, und da sind nur zwei Tore viel zu wenig“, sagte Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause. „Wir müssen so weitermachen, dann werden wir uns auch belohnen.“

Im Mitteldurchgang gelang dies noch nicht, obwohl der REC, der eine Strafzeit gegen sich schadlos überstand, weiterhin überlegen war, 16:7 Torschüsse zu verzeichnen hatte.

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„Auch jetzt war es praktisch ein Spiel auf ein Tor. Wir lassen einfach zu viele Chancen liegen“, so Weiemann.

In den letzten 20 Minuten klappte es dann endlich, und auch wenn sich die Ereignisse zum Schluss fast überschlugen, es turbulent und spannend zuging, nahm es ein glückliches Ende für die Piranhas. Durch Tore von Filip Stopinski und Matthew Pistilli zogen sie zunächst auf 4:2 davon, doch das war noch nicht die Vorentscheidung: Die Gastgeber kamen 116 Sekunden vor Schluss zum 4:4-Ausgleich. Doch 30 Sekunden später gelang August von Ungern-Sternberg das 5:4, und das gaben die Gäste dann nicht mehr her. Diez-Limburg nahm noch den Keeper zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Weiemann: „So spannend hätte ich es zum Ende nicht gebraucht. Es freut mich sehr für die Mannschaft, dass wir uns diesen verdienten Auswärtssieg holten. Wir haben heute das ganze Spiel über immer wieder geführt und hätten das schon vorzeitiger entscheiden können. Für uns ist es natürlich eine tolle Sache, mit diesen drei Punkten ins Weihnachtsfest zu gehen.“

Weiter geht es am Montag, 28. Dezember, um 20 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen die Crocodiles Hamburg.

Text: Arne Taron (NNN-Redaktion)/rk

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