Gemischte Gefühle bei Hamburg Sea Devils

Hamburg Sea Devils ziehen Bilanz

Charles "Yogi" Jones (Sea Devils, Headcoach). Foto: Lobeca/Roberto Seidel

Hamburg – Kein Happy End! Die Hamburg Sea Devils zogen nach der Niederlage im European League of Football (ELF) Championship Game in Klagenfurt eine Bilanz mit gemischten Gefühlen. Im zweiten Jahr verlor man das zweite Endspiel. Zeit, um den Kopf in den Sand zu stecken? Mit Nichten.

Jones ist stolz

„Wir sind stolz, so weit gekommen zu sein. Die Dinge, die wir als Team erreicht haben, kann uns niemand nehmen. Egal, wo man im Leben steht, muss man sein Bestes geben. Wenn man dabei sein Ziel nicht erreicht, muss man in der Lage sein, aus seinen Niederlagen zu lernen. Genau das wird unser Ziel für die Off-Season sein“, erklärt Headcoach Charles Jones, der nach Spiel auch direkte Worte an seine Spieler fand: „Danke an alle, die es geschafft haben, dass ich mich in Hamburg zu Hause fühle. Danke, dass meine Frau sich zu Hause fühlt. Wir sind eine Familie.“

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Zwei Große gehen vor Bord

Kurz nach dem Spiel gaben sowohl Middle Linebacker Miguel Boock als auch Defensive End und Ex-NFL-Profi Kasim Edebali ihr aktives Karriereende bekannt. Zwei Führungsspieler verlassen somit die Hanseaten. „Man kann den beiden gar nicht genug für das danken, was sie für den deutschen Football getan haben. Kasim hat deutschen Athleten den Weg in den Schul- und Profisport in den USA geebnet. Mit seiner harten Arbeit und seiner Erfahrung hat er unsere Spieler in den letzten beiden Jahren auf ein neues Level gehoben. Dafür sind wir alle sehr dankbar. Miguel ist das Sinnbild für harten norddeutschen Football. Ob bei den Kiel Baltic Hurricanes, Elmshorn Fighting Pirates oder bei uns. Es gibt kaum einen Spieler, der schwerer zu ersetzen ist. Aber damit müssen und werden wir uns nun beschäftigen“, resümiert Max Paatz, Geschäftsführer der Sea Devils und sagt weiter: „Seit Montagmorgen liegt mein Fokus bereits auf der kommenden Saison. Wir haben keine Zeit, Trübsal zu blasen. Das nächste Jahr wird sicherlich noch härter, aber dafür werden wir uns wappnen. Der Hamburger Football schläft nie.“

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