
Lübeck – Der Traum von der Rückkehr in die 2. Bundesliga ist für die Lübeck Cougars vorerst geplatzt. Im Relegations-Rückspiel unterlagen die Berglöwen beim Meister der Regionalliga Ost Berlin Adler am Sonnabend mit 35:68 (28:44). Nach dem 27:45 im Hinspiel war damit der sofortige Wiederaufstieg Geschichte. Das Team von Headcoach Florian Knüppel wird es in der kommenden Saison erneut versuchen.
Dezimierte Lübecker kämpfen bis zum Schluss
Dabei waren die Voraussetzungen für die Gäste alles andere als einfach. Die Cougars reisten mit einem stark dezimierten Kader nach Berlin, insbesondere die Defense Line musste nahezu komplett ersetzt werden. Die Adler erwischten den besseren Start und nutzten ihre Chancen konsequent. Doch die Lübecker zeigten Moral und kämpften bis zum letzten Snap. Angeführt vom erneut starken US-Runningback David Smith setzte auch die Cougars-Offense immer wieder Akzente und erzielte insgesamt fünf Touchdowns.
Für Lübeck punkteten Jesse Radandt, Dylan Seel sowie Antonio Hartwig mit zwei Touchdowns. Trotz der schwierigen personellen Situation ließen sich die Berglöwen nicht hängen und lieferten den Gastgebern über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch.
Am Ende war der Rückstand aus dem Hinspiel jedoch nicht mehr aufzuholen. Berlin gewann mit 68:35 und sicherte sich damit den Aufstieg.
„Wir können einfach nur stolz auf uns sein“
Michel Labs sagte danach: „Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir wussten, dass es heute schwer wird, da wir viele Ausfälle haben. Und eigentlich war der Tag frei, aber das wurde schon oft genug gesagt. Dafür haben wir uns eigentlich ganz gut geschlagen. Ich meine, wir haben 35 Punkte gemacht. Damit gewinnt man sonst jedes Spiel. Glückwunsch an Berlin. Aber ich finde, wir haben uns trotzdem gut geschlagen. Die Saison war genial, hat sehr viel Spaß gemacht. Es war ein guter Spirit im Team. Wir haben alle Spiele gewonnen. Es war immer gute Stimmung im Team. Und wir können einfach nur stolz auf uns sein, was diese Saison angeht.“
Neuer Versuch 2027
Für die Cougars endet eine Saison, auf die das Team dennoch stolz sein kann. Als Meister der Regionalliga Nord hatten sich die Berglöwen die Chance auf den Aufstieg erarbeitet und gezeigt, dass sie bereit sind, um die Rückkehr in die 2. Liga zu kämpfen.








