Lübeck – Eigentlich kann man von Saisonbeginn kaum sprechen, da drei Partien bereits vor der Hallensaison absolviert wurden, aus denen man mit zufriedenstellenden vier Punkten hervorging.

Nun ist es aber wieder soweit und die Phönixer Jungs starten in die heiße Phase der Saison. Zwei Spiele mit Standortbestimmungscharakter gegen Lüneburg und Buchholz stehen vor der Tür und die Lübecker sind gespannt, ob Sie sich wieder um den Bronzeplatz streiten, oder im Abstiegskampf tummeln.

„Die Feldsaison kann man nicht mit der Halle vergleichen. Außerdem haben wir wieder mit dem Hamburger Polo Club und Grossflottbek gleich zwei absolute Favoriten auf den Aufstieg, die einfach auch unermessliches Personal haben. Doch dahinter sehen wir noch keinen glasklaren Favoriten auf Platz 3 und wollen uns dort anbieten und dementsprechend auch gleich so auftreten. Wenn wir Spiel für Spiel denken und uns langsam steigern, sehe ich uns dabei auch nicht chancenlos“, sprach der noch verletzte Kapitän Kirschstein offen aus.
Doch auch ohne den (voraussichtlich) verletzten Kapitän sehen sich die Adlerträger gut eingestellt und vorbereitet. Gerade die Youngster, die aus der Jugend hoch gekommen sind, machen einen motivierten und griffigen Eindruck, was natürlich auch die arrivierten Spieler zwingt, Gas zu geben.

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Sonntag um 13 Uhr ist Anpfiff in Lüneburg auf deren neuem Kunstrasen. Das letzte Auswärtsspiel gegen die Lüneburger haben die Phönixer in keiner guten Erinnerung, verloren sie doch trotz vieler Chancen mit 1:4. Die Lüneburger starteten ihrerseits auch nur mit drei Punkten aus drei Spielen etwas schwächer in die Saison als Lübeck, mussten jedoch schon gegen Flottbek und Polo ran.

Die Phönixer Damen haben noch zwei Wochen spielfrei, da sie vor der Hallensaison bereits sechsmal im Einsatz waren und beruhigende zwölf Punkte geholt haben. Das erste Testspiel wurde zudem mit 3:2 gegen den SV Blankenese gewonnen. Neu(Alt)-Trainer Tobias „Tube“ Phillip, der Malte Vetter, der berufsbedingt kürzer treten musste, erst einmal interimsmäßig ersetzt, freut sich auf eine spannende Saison, in der die Damen erstmals mit einem vernünftigen Puffer zur Abstiegszone in die heiße Phase gehen können.

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