
Lübeck – Der LBV Phönix hat das Nachholspiel beim Rahlstedter HTC mit 4:1 (2:0) gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. In einer Partie, in der für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand, überzeugten die Lübeckerinnen mit einer kämpferisch starken Leistung und waren über weite Strecken auch spielerisch die bessere Mannschaft.
Frühe Führung gibt Sicherheit
Die Gastgeberinnen versuchten von Beginn an Phönix mit hohem Druck unter Druck zu setzen. Die Lübeckerinnen blieben jedoch ruhig, überstanden die Anfangsphase ohne größere Gefahr und übernahmen anschließend zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der sechsten Minute brachte Simca Schön ihr Team per verwandeltem Siebenmeter mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb Phönix die aktivere Mannschaft und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Im zweiten Viertel erhöhte Greta Lierhaus nach einer Strafecke, als sie den Rebound konsequent zum 2:0 verwertete. Mit der verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.
Schwieriges drittes Viertel
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Rahlstedt den Druck deutlich. Phönix verlor in dieser Phase etwas den Faden und schaffte es nach Ballgewinnen zu selten, die eigenen Angriffe sauber zu Ende zu spielen. Dennoch gelang den Gästen in dieser schwierigen Phase das wichtige 3:0: Nach einer zunächst gescheiterten Eckenvariante behielt Edda Aringhoff die Übersicht und schob den Ball platziert vom Siebenmeterpunkt am Torwart vorbei ins Netz. Kurz darauf kam Rahlstedt durch den Treffer zum 1:3 noch einmal zurück ins Spiel und versuchte, weiteren Druck aufzubauen.
Kontrolle zurückgewonnen
Im letzten Viertel fand Phönix wieder zu seinem Spiel zurück. Die Defensive arbeitete konzentriert und ließ nur wenig zu, während offensiv immer wieder gute Angriffe herausgespielt wurden. Den schönsten Treffer des Tages erzielte schließlich Josephine Esterhues. Mit einer starken Einzelaktion setzte sie sich zunächst gegen ihre Gegenspielerin durch und lupfte den Ball anschließend gekonnt über die Torhüterin zum 4:1-Endstand. Danach ließ Phönix nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.
Verdienter Sieger
Am Ende gewann Phönix ein umkämpftes Spiel verdient. Neben einer starken kämpferischen Leistung überzeugte die Mannschaft – mit Ausnahme des dritten Viertels – auch spielerisch und nahm verdient drei wichtige Punkte mit nach Lübec. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am kommenden Sonntag um 16 Uhr treffen beide Mannschaften erneut aufeinander. Dann steigt das Rückspiel an der Falkenstraße, bei dem Phönix den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen möchte.
Bildquellen
- LBV Phönix steht zusammen: LBV/oH
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