LBV Phönix: Starke Leistung, kein Verdienst

Der Blick geht direkt nach Vorne

Handschlag beim LBV Phönix. Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Lübeck – Nur 26 Stunden nach dem Heimsieg gegen UHC 2 stand für den LBV Phönix das Nachholspiel beim unangefochtenen Tabellenführer HTHC 2 auf dem Programm – eine größere Herausforderung war kaum denkbar. Doch die Lübeckerinnen präsentierten sich alles andere als müde und lieferten beim Favoriten eine engagierte und über weite Strecken starke Leistung ab.

Matchplan geht auf – nur das Toreschießen fehlt

Wie schon in den Spielen zuvor setzte Phönix auf einen klaren Matchplan: stabile Defensive, schnelles Umschaltspiel. Und der funktionierte. Die ersten Chancen der Partie gehörten sogar den Gästen, inklusive früher Strafecken, die jedoch ungenutzt blieb. Stattdessen schlug der HTHC mit seiner ersten Ecke eiskalt zu – 0:1-Rückstand. Phönix ließ sich davon nicht beeindrucken und belohnte sich im zweiten Viertel durch Stella Schön mit dem verdienten 1:1-Ausgleich. Doch in der Folge schlichen sich Ungenauigkeiten im Spielaufbau ein – gegen einen Gegner wie den HTHC eine Einladung, die innerhalb von sechs Minuten drei weitere Gegentore zur Folge hatte. Der Halbzeitstand: 1:4.

Viel investiert, nichts bekommen

In der zweiten Hälfte versuchte Phönix, offensiver Akzente zu setzen – mit Erfolg, zumindest was die Anzahl der Chancen anging: Vier weitere kurze Ecken wurden herausgeholt, doch erneut fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Der HTHC hingegen nutzte eine weitere Ecke zum 5:1-Endstand.

Stark gespielt, aber nicht belohnt

„Wir haben beim souveränen Spitzenreiter ein sehr gutes Spiel gemacht. Um etwas Zählbares mitzunehmen, hätten wir unsere Chancen nutzen müssen“, lautete das Fazit des Trainers Christian Bremer. Trotz der Niederlage kann Phönix auf die Leistung stolz sein: Kompakt, kämpferisch, mutig – doch gegen einen Gegner dieser Klasse wird jeder Fehler bestraft.

Duell im Tabellenkeller

Am Sonnabend, den 14. Februar um 16 Uhr, geht es auswärts gegen den Club zur Vahr weiter – ein direktes Duell im Abstiegskampf, das im Kampf um den Klassenerhalt von großer Bedeutung ist. Mit der Leistung aus Hamburg und der richtigen Chancenverwertung will Phönix dort den wichtigen Schritt machen und sich einen Platz in der Regionalliga nächstes Jahr sichern.

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  • LBV Phönix Handschlag: Lobeca/Felix Schlikis
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