
Hamburg – Die Damen des LBV Phönix müssen sich zum Rückrundenauftakt bei Klipper II mit 2:3 geschlagen geben – in einem Spiel, das vor allem durch zwei völlig unterschiedliche Phasen geprägt war.
Traumstart und verpasste Chancen
Phönix kam hervorragend in die Partie und setzte den Matchplan perfekt um: bewusst reagierend, kompakt in der Defensive und mit schnellen Umschaltmomenten. Klipper durfte den Ball haben – die gefährlichen Aktionen gehörten jedoch den Lübeckerinnen.
Bereits nach zwei Minuten ging der Plan auf: Nach einem Ballgewinn schaltete Phönix schnell um, Kira Rudolph legte stark für Stella Schön auf, die mit einem satten Schuss zur 1:0-Führung traf.
In der Folge erspielte sich Phönix eine Vielzahl an Kreisszenen und klaren Torchancen – verpasste es jedoch, das Ergebnis auszubauen. Mehrfach fehlten nur Zentimeter oder die letzte Präzision im finalen Pass.
Bruch nach Verletzung
Nach rund 20 Minuten dann der Einschnitt: Simca Schön verletzte sich und konnte nicht weiterspielen. Mit dem Ausfall der Abwehrchefin und Taktgeberin verlor Phönix spürbar an Stabilität und Sicherheit.
Klipper nutzte die Situation eiskalt: Mit dem ersten Torschuss fiel der Ausgleich, kurz vor der Halbzeit sogar noch die 2:1-Führung für die Gastgeberinnen.
Zweite Halbzeit ohne Zugriff
Klipper spürte die Verunsicherung und erhöhte den Druck. Phönix fand kaum noch ins eigene Spiel und kam nur selten zu gefährlichen Aktionen. Per Strafecke erhöhte Klipper auf 3:1.
Im Schlussviertel versuchten die Lübeckerinnen nochmal alles, kamen jedoch nicht mehr zu klaren Torchancen. Erst kurz vor dem Ende gelang Stella Schön per Strafecke der 2:3-Anschlusstreffer – zu spät, um das Spiel noch zu drehen.
Fazit
Gegen einen starken Gegner zeigte Phönix vor allem in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung mit vielen klaren Chancen. Doch der Ausfall von Simca Schön brachte einen deutlichen Bruch ins Spiel, nach dem das Team den Faden verlor.
Ausblick
Die nächste Aufgabe wird nicht einfacher: Am kommenden Sonntag um 15 Uhr geht es auswärts zum Tabellenführer Kiel – die nächste große Herausforderung für die Phönix-Damen.
Bildquellen
- LBV Phönix in Aktion: LBV/oH
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