„Ich begleite die Läuferinnen durch viele Jahre ihres Lebens“

Larissa Groenow findet erneut Platz auf der Trainerbank

Larissa Groenow in Aktion. Foto: Larissa Groenow

Lübeck – Larissa Groenow vom TuS Lübeck gehört erneut zum Bronze-Team der Trainerbank der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck. Die Nachwuchstrainerin im Rollkunstlauf legt in ihrer Arbeit besonderen Wert auf die persönliche Entwicklung ihrer Sportlerinnen – weit über den sportlichen Bereich hinaus. „Mich fasziniert am meisten, dass ich die Läuferinnen in ihrem Leben entwickeln sehe“, sagt Groenow. Sie begleite viele Kinder und Jugendliche über Jahre hinweg und erlebe dabei nicht nur ihre Entwicklung im Rollkunstlauf, sondern auch ihre persönliche Entwicklung. Gerade diese enge Verbindung mache die Arbeit als Trainerin für sie besonders wertvoll.

Motivation, Nähe und Verantwortung

Auch für die Zukunft hat Groenow klare Ziele. Sie wolle sich selbst weiter stärken und ihren Läuferinnen immer mit Motivation und Zuversicht begegnen. Langfristig sehe sie große Chancen, sich im Rollkunstlauf noch stärker als Trainerin einzubringen – nicht nur in der Halle, sondern auch darüber hinaus. Für ihre Sportlerinnen wolle sie jederzeit erreichbar sein und sie auch bei persönlichen Anliegen unterstützen. Von der Trainerbank erhofft sich Groenow vor allem neue Impulse. „Ich erhoffe mir tolle Gespräche und Workshops, bei denen ich viel Neues lernen kann“, erklärt sie. Besonders der Austausch mit anderen Trainerinnen und Trainern sei für ihre eigene Entwicklung wichtig. Dass sie erneut Teil der Trainerbank sein darf, bedeutet ihr viel. Bereits im vergangenen Jahr war sie dabei – umso größer sei die Freude, noch einmal ausgewählt worden zu sein. Gleichzeitig möchte sie Vorbild für andere Nachwuchstrainerinnen sein und zeigen, „dass man es auch schafft, Trainerin und Läuferin zu sein“.

„Der Spaß darf im Training nicht verloren gehen“

Ihren eigenen Stil beschreibt Groenow als eher entspannt. Der Spaß dürfe im Training auf keinen Fall verloren gehen, betont sie mit einem Augenzwinkern: „Für Späße bin ich immer zu haben.“ Gleichzeitig achtet sie darauf, dass jedes Kind in seinem eigenen Tempo Fortschritte macht. Niemand solle überfordert oder unterfordert werden. Gerade im Rollkunstlauf als Einzelsport sei es gut möglich, individuell auf die Bedürfnisse der Sportlerinnen einzugehen.

Verantwortung auch abseits der Halle

Ein besonderer Moment im Jahr 2025 war für Groenow die Reise mit acht Läuferinnen zu einem Wettbewerb nach Potsdam. Dort übernahm sie nicht nur die Betreuung in der Halle, sondern war während der gesamten Fahrt von der Abreise bis zur Rückkehr nach Lübeck die verantwortliche Begleitperson. Für die Trainerin ein Erlebnis, das ihr gezeigt habe, wie viel Vertrauen ihr entgegengebracht wird – und wie wichtig ihre Rolle für die jungen Sportlerinnen inzwischen geworden ist.

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