Foto: TuS Lübeck 93

Lübeck – Nachdem die ersten beiden Matches im September nach Spielabsage des VfR Döhren und Spielverlegung nicht stattfinden konnten, startete für den TuS Lübeck 93 am Sonnabend endlich die Saison in der Regionalliga Nord mit einem Heimspiel gegen den RFC Hamburg Exiles. Bei bestem Herbstwetter sahen die etwa 50 Zuschauer eine durch viele, intensive Sturmphasen geprägte Partie, in der man der Heimmannschaft die vielen Umstellungen bei Trainerstab und Mannschaft anmerkte.

Knappe Halbzeitführung

Viele Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler verhinderten häufig erfolgreiche Angriffe. So kam es folgerichtig zu den ersten Punkten durch die Gäste aus Hamburg, denen es gelang, zur 5:0-Führung ins Malfeld einzulaufen. Im Verlauf der ersten Hälfte kamen die Rugger von der Trave dann immer besser ins Spiel und zur Halbzeit lag man nach zwei erfolgreichen Versuchen und einer Erhöhung mit 12:10 in Front.

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Nullnummer in der 2. Hälfte

Hatten sich die Lübeck durch eine gut gefüllte Ersatzbank große Hoffnungen auf die zweite Hälfte gemacht, wurde diese jäh enttäuscht. Nach der Pause ging für die Gastgeber gar nichts mehr. Die Partie verflachte zusehends und war von beiderseitigen Nickligkeiten geprägt, die ihren Höhepunkt mit einer Roten Karte gegen Lübecks Brandt wegen Ellbogenschlags in der 79. Minute fand. Die deutlich abgeklärteren Hamburger nutzten ihre Chancen, so dass bei Abpfiff ein relativ ungefährdeter 22:12-Erfolg zu Buche stand.

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Die Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem TuS Lübeck 93 bereits am kommenden Wochenende, wenn es zum Tabellenvorletzten nach Hannover zum SV Odin geht.

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