Noma Noha Akugue eine würdige Deutsche Meisterin
Foto: DTB/Mathias Schulz
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Kellinghusen – Der Tennisverband Schleswig-Holstein hat mitgeteilt, dass die Schleswig-Holsteiner und Schleswig-Holsteinerinnen, die für heimische Club spielen, früh raus waren bei den 49. Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren, die vom 7. bis zum 13. Dezember in Biberach an der Riß ohne Zuschauer ausgetragen wurden. Deutsche Meisterin wurde die 17-jährige Schleswig-Holsteinerin Noma Noha Akugue, die allerdings für den Hamburger Club an der Alster spielt. Deutscher Meister wurde Benjamin Hassan (TK Kurhaus Aachen).

Die für Wahlstedt aufschlagende Lena Ruppert gewann ihr Auftaktmatch gegen Marisa Schmidt (Sport- und Schwimm-Club Karlsruhe) knapp mit 6:3, 6:7 und 7:5. In Runde zwei traf die Nummer 52 der deutschen Rangliste auf die an zwei gesetzte Jule Niemeier (12. Deutsche Rangliste, TC Bad Vilbel). Die zum Porsche-Talent-Team gehörende Niemeier gewann 6:3, 6:4.

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Bei den Herren war im Achtelfinale Schluss

Bei den Herren kam für Georg Eduard Israelan (173., Lübecker Ballspielverein Phönix von 1903) gegen den schleswig-holsteinischen Kontrahenten Bastien Presuhn (152., Suchsdorfer Sportverein von 1921) das Aus. Presuhn gewann die erste Runde mit 6:1, 7:5. Presuhn, der wie Israelan mit einer WC ins Hauptfeld kam, traf in der zweiten Runde auf Elmar Ejupovic (31., TC Bad Homburg). Ejupovic gewann 7:6, 6:4.

Niklas Guttau (50., Suchsdorfer Sportverein) traf nach einem Freilos in der 2. Runde auf Marcel Strickroth (75., TC Rot-Blau Regensburg). Guttau gewann 7:6, 6:1. Im Achtelfinale schlug er gegen den an neun gesetzten Tim Handel (38., TC Markwasen Reutlingen) auf. Tim Handel behielt in einem äußerst engen Match die Nerven, zeigte größeres Selbstvertrauen und gewann 7:6, 7:6.

Bleibt zu den Herren aus schleswig-holsteinischer Sicht noch anzumerken: Vorjahresfinalist Leonard von Hindte (39., Der Club an der Alster), der bei Lübeck lebt, schied im Achtelfinale gegen Kai Wehnelt (36., Wiesbadener THC) mit einem 2:6, 1:6 aus.

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Schleswig-Holsteinerin holt Deutsche Meisterschaft

Die in Itzehoe lebende Anna-Marie Weißheim (108., Großflottbeker THGC) gewann die erste Runde gegen Vivien Sandberg (86., TC Union Münster) deutlich mit 6:0, 6:2. In Runde zwei traf sie auf Noma Noha Akugue (Der Club an der Alster). Die Nummer 38 der Rangliste gewann 6:1, 7:5.

Noma Noha Akugue als Deutsche Meisterin nach der Siegerehrung
Foto: DTB/Mathias Schulz

Die im schleswig-holsteinischen Glinde aufgewachsene und lebende Noma Noha Akugue setzte ihren Erfolgskurs bei den Meisterschaften fort. Nach Weißheim schlug die an 12 gesetzte Noha Akugue die Nummer 5 Tayisiya Morderger (25., Tennispark Versmold) mit 5:7, 6:1, 6:1. Danach kam für Jule Niemeyer, Mitglied im Porsche-Talent-Team, die große Überraschung. Noma Akugue schlug die an zwei gesetzte Niemeyer, die 26 Plätze vor Noma Akugue auf der deutschen Rangliste steht, 6:7, 6:3, 6:2.
Im Halbfinale wartete nun Alexandra Vecic (33., TC Tübingen). Die Schleswig-Holsteinerin stand vor einer durchaus lösbaren Aufgabe. Und die 17-jährige Glinderin löste die Aufgabe mit einem 6:1, 6:4 Sieg.
Im Finale traf Noha Akugue, die dem Porsche Junior Team des Deutschen Tennis Bundes angehört, auf Nastasja Schunk. Die 17 Jahre alte Schunk (BASF TC Ludwigshafen) zählt zum Porsche Talent Team an und steht auf Platz 35 der deutschen Rangliste. Das Finale gewann Noma Noha Akugue mit 6:3, 6:3.

Alle Ergebnisse der Damen und Herren.

(PM)

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