Junger Ire flitzt Weltelite davon: Tom Wachmann (IRL) gewinnt mit Obora's Laura Foto:sportfotos-lafrentz.de
Junger Ire flitzt Weltelite davon: Tom Wachmann (IRL) gewinnt mit Obora's Laura. Foto: sportfotos-lafrentz.de

59 Reiter aus 16 Nationen gingen im Eröffnungsspringen der Fünf-Sterne-Tour in Hamburg an den Start. Aber keiner war so schnell wie Tom Wachman aus Irland.

Der 21-Jährige sauste in 26,41 Sekunden den internationalen Spitzenspringreitern davon und siegte im Sattel von Obora’s Laura im Preis der CPA Lichtkonzept GmbH & Co.KG. Zweiter wurde Kristaps Neretnieks aus Lettland, der kurz zuvor schon die erste Derby-Qualifikation gewonnen hatte. In dem Fünf-Sterne-Springen saß er im Sattel seines Olympiapferdes Valour. Dritter wurde Philipp Weishaupt.

„Meine Stute sprang großartig, ich bin so happy!“, strahlte der junge Ire. „Der Parcours war auch klasse. Wir hatten erst ein paar Sprünge, um reinzukommen, und dann konnte ich ihren Galoppsprung und ihre Wendigkeit nutzen. Sie kann sehr gut schnell wenden.“ Tom kennt seine Stute sehr gut, er reitet sie seit drei Jahren. Ja, er habe nach seinem Ritt schon ein sehr gutes Gefühl gehabt, habe aber erwartet, dass der ein oder andere Reiter vielleicht noch etwas schneller sei. „Ich dachte, ich ende unter den Top Five“, erzählt er und lacht.

Maßgeblich zu Toms Sieg beigetragen hat auch sein langjähriger Trainer, der viermalige Olympiateilnehmer Cian O’Connor. „Cian ist sehr gut im Parcoursabgehen und wir haben zusammen einen genauen Plan vor dem Springen gemacht.“ Mit ihm habe er durchgesprochen, welche Linie er mit wie vielen Galoppsprünge reiten solle und wie eng er welche Wendungen anlegen könne. „Cian ist so erfahren und weiß genau, wie man welchen Kurs reiten sollte.“

Siebenmal war Tom bei Nachwuchs-Europameisterschaften am Start, dreimal war er Mannschafts-Europameister mit seinem Team, 2023 sicherte er sich den Vize-EM-Titel bei den Junioren. Er ist schon viel in der Welt herumgekommen, aber in Hamburg ist Tom Wachman zum ersten Mal am Start und schwärmt: „Das ist ein tolles Turnier. Es ist so traditionell und der Platz unglaublich.“

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Hoch zufrieden mit Platz drei war auch der deutsche Olympiateilnehmer Philipp Weishaupt im Sattel des neunjährigen Callao L. „Das war ein guter Start in die Hamburger Woche. Callao ist in top Form. Er hat auch schon letztes Wochenende in Riesenbeck ein 1,45-Meter-Springen gewonnen und morgen probieren wir es dann über 1,50-Meter.“

Zum ersten Mal zeichnet in Hamburg Olaf Petersen für die Parcours verantwortlich. Weishaupt war voll des Lobes: „Der Parcours war tip top, sehr schön zum Einsteigen in die Turniertage und der Boden ist auch super.“

Der Derby-Donnerstag

Morgen beginnen um 7.45 Uhr die jungen Pferde in der Youngster-Tour die Springwettbewerbe, ab 9.00 Uhr steigen auch die Dressurreiter in das Deutsche Spring- & Dressur Derby ein. Los geht es in der Dressurarena mit dem Prix St Georges.

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