Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Eine Nacht drüber schlafen und dann Bilanz ziehen ist eine gute Tradition bei Volker Wulff, dem Veranstalter des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys. Dieser Tradition ist er auch 2015 gefolgt: “Mit diesem Abstand muß ich feststellen, ich kann unglaublich zufrieden sein – aus sportlicher Sicht aber vor allem auch mit Blick auf die Resonanz in der Öffentlichkeit. Das Derby begeistert die Menschen und bewegt sie, das gilt gleichermaßen für Springen und Dressur”.

Mit 87.000 Zuschauern wurde in Klein-Flottbek ein neuer Besucher-Rekord erzielt. “Obwohl wir nicht das optimale Wetter hatten, unsere Aussteller sind alle zufrieden und die Zuschauer attestieren uns, dass ein Derby-Besuch einen großen Erlebniswert hat – damit wurde unsere Arbeit aus den letzten Jahren belohnt.  Es war auch an allen Tagen der Olympia-Enthusiasmus zu spüren, der derzeit durch Hamburg weht”, erklärte Wulff den neuen Spitzenwert.

- Anzeige -

In insgesamt 59 Ländern waren TV-Bilder vom Turnier in der Hansestadt zu sehen und wird noch in ca. 100 Ländern zu sehen sein. “Allein die Longines Global Champions Tour – der Große Preis von Hamburg – wurde im TV in zwanzig Sprachen übersetzt – eine optimale Werbung für den Reitsport und für den Standort Hamburg.” Erstmalig hat der chinesische Sender CCTV5 das Deutsche Spring-Derby übertragen.

Belohnt wurden auch die Bemühungen, das Dressur-Derby international zu etablieren: “Die drei Reiter im Finale kamen aus drei Nationen – genau das, was wir uns vor zehn Jahren gewünscht haben, als wir uns entschieden deutlich in den Dressur-Standort Hamburg zu investieren.” Lob von den Aktiven bekommt die Dressur auch von den Aktiven, die vor allem den konsequenten Aufbau von Reitern für das Derby durch das Pony-Derby und die U-25-Tour loben.

Anzeige
Anzeige
AOK
Anzeige

Bewährt haben sich im ersten Jahr auch die Optimierungen im Parcours des Springderby: “Wir hatten deutlich weniger Fehler in dem Springen – gerade am Großen Wall und bei den irischen Wällen war das bemerkbar. Insgesamt gab es elf Ritte mit zwei oder weniger Fehlern – so viele wie lange nicht. Unser Sport funktioniert nur mit dem Partner Pferd, daher gilt ihm immer unsere größte Sorgfalt.” In der Bilanz gab es auch in diesem Jahr keine schweren Verletzungen im Parcours, lediglich das Pferd von Peter Rathjen hatte sich vertreten und wurde sofort tierärztlich versorgt.  “La-Emotion hat sich eine Fleischwunde zugezogen, wurde genäht und wird in der Klinik beobachtet, damit es sich keine Infektion zuzieht – das hätte bei jedem Turnier passieren können und das hat wohl jeder Reiter mit seinen Pferd schon einmal erlebt”, erklärte Karsten Huck, Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von 1988 und Trainer von Peter Rathjen und La-Emotion.

Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby 2016 findet vom 4. bis 8. Mai 2016 im Derbypark statt. Der Vorverkauf läuft ab sofort: “Bei uns im Büro klingeln heute schon fleissig die Telefone, gerade die Tickets für den Sonntag sind immer schnell vergriffen. Aber wir verkaufen nicht nur Tickets, sondern wir arbeiten hart daran, wie wir das Erlebnis Deutsches Spring- und Dressur-Derby für die Zuschauer und für die Aktiven noch angenehmer gestalten können – und wir werden uns wieder etwas einfallen lassen” verspricht Wulff: “Die Arbeiten für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby 2015 haben heute begonnen.”