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Lea Sophie Friedrich aus Dassow mit Olympia-Rekordzeit – Geher überrascht mit Silber – Drama im Modernen Fünfkampf

Nach 291 von 339 Entscheidungen führt China im Medaillenspiegel mit 36 Gold-, 26 Silber- und 17 Bronzemedaillen vor den USA(31/36/31) und Japan (24/10/16) Deutschland (9/11/16) belegt den achten Platz.

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Die deutschen Tischtennis-Spieler Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Patrick Franziska verloren gegen den Seriensieger China mit 0:3. Die Silbermedaille ist das beste Ergebnis seit dem Jahr 2008. Noch nie hat eine deutsche Nationalmannschaft in bisher 26 Pflichtspielen gegen China gewonnen.

Lea Sophie Friedrich aus Dassow hat in der Sprint-Qualifikation der Bahnradfahrerinnen mit 10,310 Sekunden einen Olympischen Rekord aufgestellt. Sie und Emma Hinze siegten auch in den beiden folgenden Runden souverän.

Am 14. Wettkampftag in Tokio gab es völlig überraschend eine Silbermedaille für die deutschen Leichtathleten. Jonathan Hilbert holte zum ersten Mal nach 29 Jahren für das deutsche Team wieder eine Medaille im Gehen, wurde Zweiter über 50 km in 3:50:39 Stunden – nur 36 Sekunden hinter Dawid Tomala. Zuletzt hatte der amtierende Bundestrainer Ronald Weigel 1992 Bronze gewonnen.

Die deutsche Frauen-Staffel wurde über 4×100 m mit Rebekka Haase, Alexandra Burghardt, Tatjana Pinto, Gina Lückenkemper  Fünfte in 42,12 Sekunden. 24 Hundertsel fehlten zur Bronzemedaille. Gold ging an Jamaika (41,02).

Die deutsche Sprint-Staffel der Männer (J. Reus, J. Hartmann, D. Almas, L. Ansah-Peprah) kam auf Rang 6 in 38,12. Das Quartett aus Itailen hatte mit 37,50 Sekunden eine Hundertstelsekunde Vorsprung auf Großbritannien.

Über 4×400 m ist die deutsche Männer-Staffel mit Marvin Schlegel, Luke Campbell, Jean Paul Bredau und Manuel Sanders als letzte im ersten Vorlauf nach 3:03,62 Minuten ausgeschieden.

Mitfavoritin Christin Hussong landete im Speerwerfen mit 59,94 m auf dem neunten Rang. Liu Shiying aus China gewann mit 66,34 m.

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Gold im 5000-m-Lauf der Männer sicherte sich Joshua Cheptegei aus Uganda nach 12:58,15 Minuten.

Zum zweiten Mal nach 2016 siegte Shaunae Miller-Uibo (Bahamas) im 400-m-Lauf der Frauen. Mit 48,36 Sekunden lag sie deutlich vor Marileidy Paulino (Dominikanische Republik/49,20) und der US-Amerikanerin Allyson Felix (49,46), die bei ihren fünften Olympischen Spielen ihre zehnte Medaille eroberte.

Mit einer starken letzten Runde sicherte sich Faith Kipyegon (Kenia) Gold über 1500 m in 3:53,11 min. Sifan Hassan (Niederlande), Siegerin in Tokio über 5000 m und 10000 m, wurde Dritte in 3:55,86.

Drama im Modernen Fünfkampf: Vor dem Springreiten lag Annika Schleu noch in Führung. Doch das ihr zugeloste Pferd mit dem beziehungsreichen Namen „Saint Boy“ verweigerte, so verlor die 31-Jährige alle Chancen, konnte im abschließenden Laser Run sich nicht weiter verbessern und kam auf Rang 31 in die Wertung.

In den Kanu-Wettbewerben haben sich drei deutsche Teams für die Halbfinal-Rennen qualifiziert: Sebastian Brendel im Canadier über 1000 m; auch Conrad Scheibner qualifizierte sich wie der Canadier-Zweier der Damen mit Lisa Jahn und Sophie Koch. Außerdem erreichten die Kajak-Vierer der Männer und der Frauen direkt das Halbfinale.

Die deutschen Springreiter haben als Zweite das morgige Finale erreicht.

Im Hockey-Finale der Damen setzten sich die Niederlande mit 3:1 gegen Argentinien durch – der vierte Olympiasieg nach 1984, 2008 und 2012.

Bildquellen

  • tokio2020: Foto: ar
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