Keine Aussicht auf Wettkampf für die Karateka (Foto: RWM/hdl/oH)

Lübeck – Es ging voran bei den Karatekids von Rot-Weiss Moisling, auch wenn zur Zeit nur eine Trainerin und ein Trainer für die Weiterentwicklung der Karatesparte verantwortlich sind. Nach dem Outdoortraining während der Ferien und danach durfte nach und nach wieder in den Hallen trainiert werden, und erstaunlicher Weise hatte „Corona“ keinen großen Aderlass verursacht.

Im Veranstaltungskalender des Karate-Verbandes Schleswig-Holstein tauchte das beliebte Adventsturnier auf, auch als Pizzaturnier bekannt. Alljährlich treffen sich am 1. Advent Kinder bis 13 Jahre. um ihr Können in der Wettkampfdisziplin KATA den zahlreichen Zuschauern, in der Regel Eltern und sonstige Angehörige, vorzuführen. Es gab Zeiten, da tummelten sich bis zu 400 Karatekids auf den Tatamis. In den vergangenen Jahren reduzierten sich die Teilnehmerzahlen, im Vorjahr fiel es wegen der Corona-Pandemie ganz aus.

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Umso erfreulicher, dass sich der Karateverein Fuji-Yama Eckernförde unter strengen hygienischen Auflagen für dieses Jahr bereit erklärt hatte, dieses Turnier durchzuführen. Es hat jedoch nicht sollen sein. Aufgrund der rasch steigenden Inzidenzwerte kam dann die Absage.

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Elf Kinder der Moislinger Karatsparte kamen für einen Start in Eckernförde in Frage. Sie alle waren begeistert, legten Sonntagsvormittags sogar eine Sondertrainingseinheit ein, und nun ist die Enttäuschung groß, denn der letzte Turnierwettkampf wurde im Januar 2020 in Hamburg bestritten. Nun heißt es, einen langen Atem zu haben, denn für 2021 sind alle Veranstaltungen abgesagt, und für das neue Jahr gibt es noch kein Licht am Ende des Tunnels.

Durchhalten ist angesagt, aber wie lange es die Kids ohne Wettkampf aushalten – man weiß es nicht. Es fehlt halt das Salz in der Suppe. (PM HDL)

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