Foto: tvsh
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Barmenia Roland Kahl

Kellinghusen – Der Tennisverband Schleswig-Holstein hat bekanntgegeben, dass die Punktspielsaison im Tennis vor dem Hintergrund der Corona-Virus-Krise nicht Anfang Mai starten wird, sondern frühesten am 8. Juni. „Dies wurde vom DTB in Absprache mit den Landesverbänden festgelegt“, sagte Ulrich Lhotzky-Knebusch.

Der Vizepräsident des Tennisverbandes Schleswig-Holstein informiert in Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitern und dem Präsidium des Verbandes die rund 44.000 Mitglieder in 327 Vereinen laufend über Auswirkungen der aktuellen Krise auf der verbandseigenen Homepage.

„Das Interesse an den Infos ist sehr groß. Die entsprechenden Mitteilungen wurden etwas mehr als 20.000-mal aufgerufen. Hinzu kommt das wir über Newsletter, Facebook und unser Online-Produkt „Tennis live“ informieren“, so Lhotzky-Knebusch. Unter anderem gab es immer wieder Anfragen zu den Ende März/Anfang April stets stattfindenden Platzbestellungen. „Wir wollten auf Nummer sicher gehen und haben deshalb diesbezüglich beim Innenministerium angefragt.“

Hier die Antwort:
„Grundsätzlich ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (drinnen und draußen), zum Beispiel Golfplätzen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios, Yacht-, Sportboothäfen und ähnlichen Einrichtungen untersagt. Dies gilt unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden oder dem Abstand zwischen den Teilnehmenden. Gemeinsame Arbeiten durch die Mitglieder können nicht durchgeführt, da sämtliche Vereinsaktivitäten und Zusammenkünfte verboten sind. Dies dient der Vermeidung zusätzlicher Kontakte. Gewerbliche Arbeiten sind grundsätzlich gestattet. Hierbei sind natürlich von den Unternehmen die entsprechenden Hygienevorschriften einzuhalten.
Ein letzter Hinweis:
Die örtlichen Gesundheitsbehörden können in diesem Punkt weitergehende Anordnungen erlassen, die über die Landesverordnung hinausgehen. Bitte informieren Sie sich daher auch auf der Homepage Ihrer Kreisverwaltung beziehungsweise Ihrer Stadtverwaltung.“

Die Verbandsmitarbeiterinnen sind nach den Worten des Vizepräsidenten alle erreichbar. Sie arbeiten im Home Office. Ferner würden alle Vorbereitungen getroffen, um beispielsweise nach Freigabe des Sportbetriebes, umgehend auf Verbands- und Regionalebene mit dem Training beginnen zu können. Die für den 25. April angekündigte Mitgliederversammlung falle auf jeden Fall aus.

(PM-TVSH/kbi)

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