Timmendorfer Strand – Die hoch favorisierten Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben auch am zweiten Tag der nationalen Titelkämpfe ihre herausragenden Fähigkeiten im Sand demonstriert. Sie bezwangen Behrens/Glenzke sehr souverän mit 2:0. Den Halbfinaleinzug sicherten sich die Deutschen Meisterinnen von 2015 gegen das an Position fünf gesetzte Team Bieneck/Großner, das sich im Duell am Abend teuer verkaufte. Die Berlinerinnen ließen die Favoritinnen nicht davonziehen und gestalteten beide Sätze offen und ausgeglichen. Ludwig/Walkenhorst ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und behielten mit 21:19 und 21:18 die Oberhand. Im bisherigen Turnierverlauf gaben die Hamburgerinnen keinen Satz ab und stehen somit ungeschlagen im Halbfinale.

Mit einer ebenfalls makellosen Bilanz von drei Siegen und 6:0 Sätzen lösten auch Chantal Laboureur und Julia Sude ein Ticket für das Halbfinale am Sonnabend. Die Weltranglisten-Dritten überzeugten nicht nur gegen die Deutschen Vize-Meisterinnen von 2015, Mersmann/ISchneider. Auch gegen das Nationalteam Borger/Büthe zeigte das Team eine souveräne Leistung und feierte am frühen Freitagabend als erstes Team den Einzug in die Runde der besten vier Teams.

Borger/Büthe haben am Sonnabend über die Verliererrunde noch die Möglichkeit, das Halbfinale zu erreichen.

An Dramatik kaum zu überbieten war das letzte Spiel von Holtwick/Semmler am Freitagabend. Im Tie-Break gegen Gernert/Zautys unterlagen die Deutschen Meisterinnen von 2009 und 2012 mit 18:20 und beendeten ihre letzten nationalen Meisterschaften damit auf Platz sieben.

Die Top-Favoriten auf den Titel, Markus Böckermann und Lars Flüggen, fanden nach dem ersten Satzverlust am Morgen gegen die Deutschen Hochschulmeister 2016, Georg und Peter Wolf, deutlich besser in das Turnier und drehten ihre erste Partie in den Sätzen zwei und drei mit 21:15 und 15:10 zu ihren Gunsten. Anschließend bezwang das Nationalteam auch Betzien/Ehlers mit 2:0. Am Sonnabend spielen die Olympioniken somit gegen Erdmann/Kaczmarek um den direkten Halbfinaleinzug. Das Berliner Interimsduo setzte sich am Freitag gegen Begemann/Karpa und Dollinger/Harms jeweils mit 2:0 durch.

Einen sehr guten ersten Wettkampftag legten auch die Kieler Zwillingsbrüder David und Bennet Poniewaz hin. Gegen die an Position drei gesetzten Holler/Windscheif lieferten sie sich ein dramatisches Match und hatten beim 2:1 am Ende ganz knapp die Nase vorn.