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Barmenia Roland Kahl

Kaltenkirchen – Beim 14. Ingo-Zobel-Cup der Kaltenkirchener Turnerschaft war am vergangenen Sonnabend auch der Telekom SV Lübeck in drei Kämpfen vertreten und nahm zwei Siege mit.

Hakob Hakobyans erste Begegnung mit Moritz Schmidt (Schleswig 06) lag ein Jahr zurück, damals konnte sich der Lübecker durch seinen Sieg die Landesmeisterschaft sichern. Im Rückkampf machte er direkt Druck, traf als erstes zum Körper und stellte seinen Gegner am Ringseil und in der Ecke wie aus dem Lehrbuch. Schmidt versuchte den Lübecker mit einem linken Kopfhaken abzufangen; das gelang ihm allerdings zu selten auch die Führhand traf zu selten – somit gewann Hakobyan einstimmig nach Punkten.

Über zwei Jahre ist es her als Tammy Romanowski und Janine Lellwitz aufeinandertrafen. in der Zwischenzeit hatten beide einige Erfolge gefeiert, unter anderem die Bronze-Medaille bei der deutschen Meisterschaft. Zudem gab es auch einen Vereinswechsel. Somit hatten sich beide Boxerinnen weiterentwickelt und prüften erneut ihren Leistungsstand gegeneinander. Beide gingen selbstbewusst in die Mitte, die erste Aktion kam von Lellwitz. Romanowski kam mit einem Konter, allerdings verhielt sich die Rechtsauslegerin gegenüber der Lübeckerin Lellwitz sehr passiv und vorsichtig. Den Kampf bestimmte ihre Gegnerin durch viele Hände, Druck nach vorn und seitlichen Angriffen zum Körper mit abschließenden Kopfhaken. Lellwitz gewann auch ihren Rückkampf einstimmig nach Punkten.

Die dritte Kampfpaarung konnte ebenfalls als Herausforderung angesehen werden, da Faisal Taraki (bis 69 kg) vom Telekom SV Lübeck in einer höheren Gewichtsklasse boxte. Sein Gegner Baratin Sheer (Schleswig 06) war mit 73 kg in der Mittelgewichtsklasse und hatte bisher vier Kämpfe (3-1-0) bestritten. Taraki startete sehr konzentriert in den Wettkampf, ebenso der Rechtsausleger Sheer. Beide tasteten die Distanz ab und setzten bereits in der ersten Runde beeindruckende Akzente durch Kombinationen mit zwei, drei Händen. In den jeweils 3×3 Minuten war das  Verhältnis der Aktionen und Konter auf beiden Seiten gleich, allerdings fehlten Taraki zwei, drei Treffer mehr im Ziel, um sich Punkte für einen Sieg zu sichern.

 

 

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