
Lübeck. Am 9. Mai steigt die zweite Ausgabe der Storm Fighting Championships in der Hansehalle Lübeck. Der Veranstalter setzt dabei erneut auf ein ganzheitliches Eventkonzept mit hochwertiger Gastronomie, Live Acts, Rahmenprogramm und Aftershowparty. Im Mittelpunkt stehen jedoch weiterhin die Kämpfe – und die haben es in sich: K1 und Muaythai auf Topniveau. Mittlerweile wurde die Fightcard veröffentlicht – mit drei Titelkämpfen, weiteren hochkarätigen Begegnungen amtierender Meisterinnen und Meister sowie vielversprechenden Talenten aus der Region.
Lokale Talente eröffnen den Abend
„Typischerweise ist ein solcher Abend so aufgebaut, dass die Kämpfe in ihrer Leistungsklasse ansteigen“, erklärt Markus Kemper, Geschäftsführer von Storm FC. „Uns war es aber besonders wichtig, Kämpfe nach Lübeck zu holen, die die Stadt so noch nicht gesehen hat.“ Den Auftakt machen aufstrebende Kämpferinnen und Kämpfer aus Lübeck und Norddeutschland. Aus der Hansestadt schicken der Boxclub Lübeck, Soul and Thunder sowie Combat Sports Lübeck ihre Athleten ins Rennen. Weitere Teilnehmer reisen aus Hamburg, Kiel, Rostock, Bremen, Berlin, Neumünster und Köln an. „Uns war wichtig, dass Lübeck als Stadt zusammenstehen kann. Deshalb haben wir bewusst auf stadtinterne Duelle verzichtet“, so Sportdirektor Andreas Wiechmann. „Unsere Rahmenkämpfe haben bereits ein sehr hohes Niveau und bilden das Fundament für die Hauptkämpfe. Viele Athletinnen und Athleten bringen zudem ihr eigenes Publikum mit – und genau davon lebt so ein Abend.“
Eine Maincard auf höchstem Niveau
Der Veranstalter verspricht eine Maincard, die keine Wünsche offenlässt – und kann diese Aussage mit Zahlen und Namen untermauern. Bis zu neun Kämpfe sind geplant, von denen jeder einzelne das Potenzial zum Main Event hat.
Zu den zentralen Begegnungen gehören: Sherzod Rodzibaev vom Combat Sports Lübeck trifft in den Storm Rules bis 63,5 Kilogramm auf den Bremer Abdoulrahman Ghiasi. Der amtierende IKBF-Champion bis 69 Kilogramm, Meiko Steffenhagen aus Rommerskirchen, kämpft im K1 gegen Michel Mels aus Nienburg (Weser), der zuletzt bei der renommierten Honor Combat Series als „Bester Kämpfer des Nordens“ ausgezeichnet wurde. Der mehrfache Afrika-Champion Achref Jlassi (bis 86 kg), mittlerweile in Berlin ansässig, trifft in seinem ersten Kampf in Deutschland auf den IPTA-Champion Mo Artubal aus Kiel.
Abd Al Hakeem Alsaeasnh vom Combat Sports Lübeck, mit 15 Profisiegen einer der stärksten Kämpfer Norddeutschlands bis 67 Kilogramm, steht dem tschechischen Meister Tomas Smolik gegenüber. Im Pro-Muaythai-Kampf bis 61 Kilogramm trifft WBC-Nummer-1 Jawed Safi aus Berlin auf Leon Balbach aus Oppenheim, welcher die Nummer 1 seiner Gewichtsklasse und MTBD-Meister ist. Die Hamburgerin Abigail Quarshie-Idun steigt nach ihrem letzten Erfolg in die internationale Elite auf und trifft im K1 bis 54 Kilogramm auf die tschechische Meisterin und U23-Vizeweltmeisterin Irena Smolikova.
Auf die Frage nach dem persönlichen Highlight sagt Kemper: „Die Frage ist gemein – alle Kämpfe sind herausragend. Wenn ich mich festlegen muss, dann ist Safi gegen Balbach besonders hervorzuheben. Hier treffen die beiden besten nationalen Kämpfer der beiden zwei größten Muaythai-Verbände der Welt aufeinander. Pro Muaythai bedeutet zudem Kämpfe ohne Schoner und mit Ellenbogen – das wird sicherlich eine Schlacht.“ Gleichzeitig hebt er den Frauenkampf hervor: „Auch Quarshie-Idun gegen Smolikova ist ein absolutes Highlight. Frauenkämpfe sind technisch oft extrem anspruchsvoll. Es freut mich sehr, dass Abigail ihren ersten Kampf auf diesem Niveau bei uns bestreitet.“

Drei Titelkämpfe als Höhepunkt des Abends
Den Abschluss des Events bilden drei Titelkämpfe – ein Novum für Lübeck. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Muaythai Bund Deutschland (MTBD) ausgerichtet, der dem World Muaythai Council (WMC) angehört und damit als einziger Verband vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt ist. Im Titelkampf der Frauen bis 54 Kilogramm im Muaythai treffen Claudia Toly Henri aus Köln und Sarah König aus Mannheim aufeinander. Im Kampf um den WMC-Titel bis 82 Kilogramm steht der Hamburger und mehrfache deutsche MTBD-Champion Finn Masurat dem IFMA-Jugendweltmeister Maksim Mratchenko aus der Ukraine gegenüber. Für Lübeck besonders im Fokus steht der finale Kampf des Abends: Zemaray Afzali, amtierender IPTA-Meister, trifft auf Suren Bejanyan aus Oppenheim. Dabei geht es im K1 um den IKBF-Titel bis 67 Kilogramm. Sportdirektor Wiechmann ordnet die Titelkämpfe ein: „Es ist großartig, diese Qualität in Lübeck präsentieren zu können. Einen Pro-Muaythai-Titelkampf der Frauen hat es hier noch nie gegeben.“ Besonders hebt er das Duell Masurat gegen Mratchenko hervor: „Das ist Muaythai auf allerhöchstem Niveau. Durch die verlängerten Rundenpausen von zwei Minuten können die Kämpfer sich besser regenerieren und in jeder Runde Vollgas gehen.“ Emotional steht für ihn jedoch ein anderer Kampf im Vordergrund: „Der Titelkampf von Zemaray ist für mich etwas ganz Besonderes. Er ist mein Schützling – und eine solche Chance für einen Lübecker hat es seit über 15 Jahren nicht mehr gegeben. Dann auch noch in der eigenen Stadt – mehr geht nicht.“
Tickets erhältlich
Tickets für die Storm Fighting Championships Volume 2 sind ab 25 Euro erhältlich unter:
www.stormfc.de
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