Travemünder Woche: Erste Sieger stehen fest – Briten prägen die RS Games

Der Grundwind war am Sonntag zwar niedriger als am Samstag, aber die Böen erforderten von den Crews stets hohe Aufmerksamkeit. Im Hobie 16 schoben sich Ulf Hahn und Katrin Wiese-Dohse noch auf Platz eins. Foto: Christian Beeck
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Lübeck – Der zweite Regattatag der 137. Travemünder Woche bot den Seglerinnen und Seglern deutlich bessere Bedingungen als noch zum Auftakt. Auf allen sieben Bahnen konnten Wettfahrten durchgeführt werden, zudem wurden in den ersten Klassen bereits die Sieger ermittelt.

Bei den Hobie-16-Katamaranen sicherten sich Ulf Hahn und Katrin Wiese-Dohse vom SC Kellenhusen nach einer starken Aufholjagd den Gesamtsieg. Das Duo schob sich mit den Platzierungen drei, zwei und eins noch an Maurice Schwarz und Roman Kühler aus Bocholt vorbei. Rang drei belegten Lukas Riepe und Wiebke Finkemeyer aus Surendorf.

Auch bei den Seeseglern wurden die Sieger gekürt. In der ORC-Wertung setzte sich die „Patent 4“ um den Lübecker Ex-Weltmeister Jürgen Klinghardt vor der „Exciter“ von Jens Kuphal aus Berlin und der „Matchbox“ aus Wismar durch. Die Yardstick-Wertung gewann die „Pepper and Salt“ von Björn Carstensen aus Scharbeutz vor der „Venskab“ aus Lübeck und der ebenfalls aus Lübeck stammenden „Na und“.

In den weiteren Klassen bleiben die Entscheidungen offen. Bei den H-Booten führt Holger Köhne aus Berlin vor Andreas Krause, ebenfalls aus Berlin. In der J/22 hat Wolf Jeschonnek aus Berlin vor den beiden Hamburger Crews um Thorsten Spötter und Andreas Dillmann die besten Chancen auf den Gesamtsieg. Bei den Finn Dinghys entwickelt sich ein spannender Zweikampf zwischen André Budzien aus Schwerin und Fabian Lemmel aus Berlin. Budzien liegt nach vier Wettfahrten einen Punkt vor seinem Konkurrenten.

Britische Dominanz bei den RS Games

Auch die RS Games nahmen weiter Fahrt auf. Bei der Weltmeisterschaft der RS Tera führt Charlie Hunt weiterhin die Pro-Kategorie an. In der Sport-Kategorie belegen mit Bora Carrington, Freddie Harrison und Louis Rumboll drei Briten die ersten Plätze.

In der Europameisterschaft der RS 500 liegen ebenfalls zwei britische Teams vorne. Paul Cullen und Fresh Abendstern führen vor Peter und James Curtis. Das tschechische Duo Lucie Kosatova und Lukas Kosata belegt Rang drei.

Bei den RS 700 überzeugte Rob Higgins mit drei Siegen in vier Wettfahrten. Der Brite zeigte sich nach den Rennen zufrieden: „Das Segeln in Travemünde macht großen Spaß.“

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In der Klasse RS 800 übernahmen Louis Johnson und Lucy Hewitson die Gesamtführung. Die bisherigen Spitzenreiter Monique Vennis-Ozanne und Hugh Shone fielen nach technischen Problemen auf Rang zwei zurück. „Die Bedingungen waren heute besser, und das Segeln hat viel Spaß gemacht. Gestern waren die Wellen wirklich ein Problem. Leider konnten wir die Führung nicht behalten. In der dritten Wettfahrt nahm der Wind wieder ordentlich zu“, sagte Monique Vennis-Ozanne. Über die Veranstaltung selbst fand die Britin ebenfalls lobende Worte: „Die Stimmung und die Nähe zum Festival sind großartig.“

Erstmals ins Geschehen griff am Sonntag auch die inklusive Klasse RS Venture Connect ein. Nach zwei Wettfahrten teilen sich Adam und Shaun Billany aus Großbritannien sowie Pedro Câncio Reis und Teodoro Cândido aus Portugal die Führung. Punktgleich auf Rang drei liegen die beiden deutschen Teams von „Wir sind Wir“ mit Dirk Thalheim und Stefanie Brix sowie Carsten Sibbert und Johannes Hans Nee.

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