
Lübeck – Die Volleyballerinnen der VSG Lübeck haben ihr Auswärtsspiel beim TSV Wandsetal verloren. Am vergangenen Sonntag unterlagen die Lübeckerinnen in Hamburg vor rund 50 Zuschauern mit 1:3 (16:25, 25:21, 22:25, 25:27). Nach einem schwierigen Start steigerte sich die VSG deutlich und lieferte den Gastgeberinnen über weite Strecken eine ausgeglichene Begegnung. Besonders im Angriff und Block überzeugten die Gäste, konnten sich in den entscheidenden Situationen allerdings nicht belohnen.
VSG kämpft sich zurück
Die Lübeckerinnen fanden zunächst nur schwer in die Partie und gerieten im ersten Satz früh in Rückstand. Erst mit der Einwechslung von Libera Jacky gewann die Mannschaft mehr Stabilität in Annahme und Abwehr. Der Rückstand war jedoch bereits zu groß, sodass Wandsetal den Durchgang mit 25:16 für sich entschied. Im zweiten Satz präsentierte sich die VSG deutlich verbessert. Eine starke Aufschlagserie von Yasmin brachte die Gäste in Führung. Auch am Netz setzte sie mit mehreren erfolgreichen Blocks wichtige Akzente. Lübeck sicherte sich den Satz mit 25:21 und stellte auf 1:1. Anschließend entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung mit zahlreichen langen Ballwechseln. Im dritten Durchgang behielten die Hamburgerinnen knapp mit 25:22 die Oberhand.
Satzball bleibt ungenutzt
Besonders spannend verlief der vierte Satz. Beide Mannschaften lieferten sich bis in die Schlussphase ein enges Duell. Die VSG erspielte sich sogar einen Satzball, konnte diesen jedoch nicht nutzen. In den letzten Ballwechseln sorgten mehrere Netzroller zusätzlich für Spannung. Letztlich setzte sich Wandsetal mit 27:25 durch und entschied damit auch die Partie für sich. Trotz der Niederlage konnten die Lübeckerinnen positive Erkenntnisse mitnehmen. Vor allem die Leistung im Angriff und Block sowie die Moral der Mannschaft machten Mut. Verbesserungsbedarf besteht dagegen weiterhin bei der Abstimmung in Annahme und Abwehr. Daran soll in den kommenden Trainingseinheiten gearbeitet werden.
Bildquellen
- VSG nimmt den Ball an (2): VSG/oH


