
Hamburg – Am vergangenen Wochenende waren die Damen der VSG Lübeck auswärts bei GWE zu Gast. Trotz einiger Herausforderungen im Vorfeld nahm die Mannschaft am Ende stolz zwei wichtige Punkte mit nach Lübeck.
Knifflige Personalsituation – starke Moral
Die etatmäßigen Zuspielerinnen der VSG fielen urlaubs- und krankheitsbedingt aus, weshalb Nele von den 3. Damen aushalf. Mit viel Rückenwind aus dem erfolgreichen letzten Spieltag startete das Team motiviert in die Partie, hatte jedoch zu Beginn aufgrund der ungewohnten Zuspielsituation noch Schwierigkeiten, richtig ins Spiel zu finden. Ab dem zweiten Satz präsentierten sich die Lübeckerinnen deutlich stabiler. Die Annahme saß, es gab starke Abwehraktionen und die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff funktionierte von Ballwechsel zu Ballwechsel besser. Im vierten Satz legten die Mädels von GWE noch einmal eine Schippe drauf. Sie verteidigten nahezu jeden Ball, sodass die VSG im Angriff kaum noch Durchschlagskraft entwickelte und sich in den langen Rallyes dem längeren Atem der Gastgeber geschlagen geben musste. Doch im fünften Satz bewiesen die Damen erneut ihre Mentalität. Sie kamen stark zurück, und beim Seitenwechsel bei einer 8:3-Führung war klar: Das geben sie nicht mehr her. Konzentriert spielten sie ihren Stiefel runter, hielten den Druck hoch und belohnten sich am Ende für eine geschlossene Teamleistung.
Hilfe aus den eigenen Reihen
„Wir sind mega stolz auf unsere Leistung als Mannschaft und freuen uns über zwei weitere wichtige Punkte auf unserem Konto.“ Auch Trainer, Michael Kalms, freut sich über die zwei weiteren Punkte: „Die Voraussetzungen am vergangenen Wochenende waren für uns alles andere als optimal. Ohne etatmässiges Zuspiel und den krankheitsbedingten Ausfällen in der letzten Woche, bin ich mit den zwei Punkten zufrieden. Mein Dank geht an Jan (Krukowska), Trainer unserer 3. Frauen, der uns Nele Kolbe (1. Zuspielerin 3.D) für das Spiel gegen GWE zur Verfügung gestellt hat, nachdem klar war, dass beide Zuspielerinnen der 1.D nicht einsetzbar waren. Nele hat sich lückenlos ins Team eingefügt und bereits am Freitag im Abschlusstraining einen Teil des Teams der 1.D kennengelernt“.
Blick nach Vorne
Er fuhr fort: „Den ersten Satz brauchten wir am Sonnabend zwar, um unter Wettkampfbedingungen die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff zu optimieren, aber ab dem zweiten Satz konnten wir unsere Stärken im Angriff ausspielen. Ich bin sehr froh, dass wir dieses wichtige Spiel für uns entscheiden konnten… Kompliment an das Team, das sich der Herausforderung angenommen und diese mit Bravour gemeistert hat.“ Nun freut sich das Team auf ein spielfreies Wochenende, um anschließend am 14. Februar wieder mit neuer Energie gegen den Wiker SV in Kiel angreifen zu können.
Bildquellen
- VSG Lübeck F1: LOBECA/Wolf Gebhardt
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