Final Four in Kiel – VSG Lübeck mit Chance zur Revanche

Kader weiterhin dezimiert

Die Spieler der VSG Lübeck versammelt auf dem Feld. Foto: Mirko Rietz/oH

Kiel – Für die VSG Lübeck steht eine weitere Reise nach Kiel vor der Tür. Nach der enttäuschenden 1:3 Niederlage gegen den Kieler TV 2 in der 3. Liga am vergangenen Sonnabend bekommt die Mannschaft am kommenden Sonnabend um 11.30 Uhr im Halbfinale des Landespokals die Chance zur Revanche. Parallel dazu spielen die erste Mannschaft des Kieler TV (2. Liga) und der TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof (Regionalliga) den zweiten Finalteilnehmer aus. Das Finale wird am gleichen Tag um 15.30 Uhr ausgetragen – ein echtes Final Four also. Alle Spiele finden in der Hein-Dahlinger Halle in Kiel statt.

„Einmalige Chance“

Voraussichtlich wartet als Belohnung für einen Sieg dann eine Partie gegen die beste Mannschaft Schleswig-Holsteins auf die Lübecker Volleyballer – insbesondere für Youngster Johan Moll eine echte Motivation: „Das ist natürlich eine einmalige Chance sich da mit den besten aus der Region zu messen und auch zu sehen, wo es leistungstechnisch mal hingehen kann.“
Potenziell kommt es auch zu einem Wiedersehen mit dem Lübecker Gewächs Josse Lange, der vor zwei Jahren den Schritt nach Kiel machte und mittlerweile eine feste Größe in der 2. Liga geworden ist. „Josse hat mit vielen von uns seit der Jugend gespielt und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir vor ein paar Jahren in die dritte Liga aufgestiegen sind. Es ist schön zu sehen, wie gut er in Kiel angekommen ist und was er für eine Entwicklung gemacht hat“, freut sich Kapitän Christoph Menge auf ein mögliches Finale gegen seinen alten Weggefährten.

Rückkehrer macht Hoffnung

Danach gefragt, mit welchen Erwartungen Trainer Alex Beitz auf dieses Wochenende schaut, antwortete er: „Ich wünsche mir, dass wir ein wenig Leichtigkeit finden. Anderer Wettbewerb, anderer Modus, das befreit vielleicht. Und eventuell als Belohnung ein Spiel, bei dem man nichts zu verlieren hat.“ Der Kader der Lübecker bleibt weiterhin dezimiert, Coach Beitz stehen nur neun Spieler zur Verfügung. Aber Diagonalangreifer und Punktegarant Malte Ullerich ist nach überstandener Krankheit wieder dabei. „Seine Präsenz wird unser Spiel wieder etwas variabler machen und den Block des Gegners ziehen. Das macht das Spiel für alle anderen Angreifer einfacher“, ist sich der Trainer sicher, dass Ullerich im Halbfinale gegen Kiel ein Faktor sein wird.

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  • VSG M1: Mirko Rietz/oH
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