
Spergau – Zum 19. Spieltag geht es für Lübecks Drittligavolleyballer zur längsten Auswärtsfahrt der Saison. Nahe Leipzig steht das Spiel gegen den BC Mitteldeutschland an. Drei Punkte wären im Abstiegskampf dringend notwendig, auch wenn die VSG Lübeck als Außenseiter in die Partie geht.
Kommt es zum Deja-vu?
Doch schon einmal wussten die Hansestädter gegen Mitteldeutschland zu überraschen: In der Hinrunde kamen die Chemie Volleys mit einer weißen Weste nach Lübeck, nur um mit einem überraschenden 3:0-Heimsieg von den Lübeckern auf die lange Heimreise geschickt zu werden. Das wollen die Fünftplatzierten aus Spergau nahe Leipzig im Rückspiel sicher besser machen. Dabei werden sie traditionell von einer guten Heimkulisse unterstützt.
Halle zum Schweigen bringen
Doch die Lübecker von Coach Alexander Beitz fühlen sich insbesondere in den hitzigen Spielen wohl. Mittelblocker Birger Pommerenke sagte mit Blick auf die Partie: „Ich spiel ja gerne gegen nette Gegner. Der größte Kick kommt aber, wenn man eine ganze Halle gegen sich hat, und die dann mit einer geilen Aktion zum Schweigen bringt.“
Chance für 16-Jährigen
Solche Momente wird es gegen das favorisierte Team aus Sachsen-Anhalt aber brauchen, gerade weil die Personallage bei den Lübeckern weiter problembehaftet ist. Mit Ausnahme von Dauerbrenner Johan Moll fehlt die gesamte Außen/Annahmeabteilung. Die Chance für Youngster Gustav Peter, der 16-jährige aus der Landesliga wird wieder aus Außenangreifer dabei sein. Zudem ist auch Kapitän Menge eine Option für einen Positionswechsel, gerade da mit Falk Bahlmann ein weiterer talentierter Zuspieler im Kader steht, der diese Saison schon mehrfach gestartet ist und gute Leistungen gezeigt hat. Die VSG Lübeck ist also zwar Außenseiter, aber keineswegs chancenlos bei der längsten Auswärtsreise der Saison in der Dritten Liga Nord.
Bildquellen
- VSG Lübeck: Mirko Rietz/oH
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