Jetzt oder nie: VSG Lübeck unter Druck in Potsdam

Drittligist zum Siegen verdammt

Die VSG Lübeck um Trainer Alex Beitz jubelt. Foto: Mirko Rietz/oH

Potsdam – Drei Spieltage vor Saisonende steht die VSG Lübeck in der 3. Liga Nord mit dem Rücken zur Wand: Drei Siege aus drei Spielen müssen her, damit der Klassenerhalt noch realistisch machbar ist. Den Startschuss zum Endspurt machen Lübecks Volleyballer dabei am Sonnabend in Potsdam.

Wichtige Stützen fehlen

Gegen den SC Potsdam haben die Lübecker zuletzt gut gespielt. In der heimischen Halle hatten die Hansestädter die Brandenburger ganz gut im Griff, und auch im vergangenen Jahr konnten sie einen Auswärtssieg in Potsdam feiern. Die sind aber mit Spielern aus der 2.Liga verstärkt in diesem Jahr gut im Mittelfeld platziert. Für Lübeck hingegen ist der Abstiegskampf Realität. Und auch gegen Potsdam sehen die Aussichten nicht sonderlich rosig aus: Nicht nur muss das Team auf Coach Alex Beitz verzichten, mit Falk Bahlmann und Friedemann Schäfer fehlen zudem wichtige Stützen der letzten Spiele. Dazu fällt Mittelblocker Martic wie Außenangreifer Lübbe den Rest der Saison verletzt aus, Libero Peter spielt bei Jugendmeisterschaften. Mit Barkemeyer und Schlicht fehlen weitere Stützen.

Punkte sind möglich

Wer bleibt noch übrig? Ein Acht-Mann-Kader um Rückkehrer Krause, der nach Fußverletzung wieder dabei ist. Zudem darf sich Caspar Wohltat von der Zweitvertretung probieren, der sich mit Trainingsfleiß für die Chance empfohlen hat und eine Alternative auf der Außenposition darstellt. Dennoch sagte Coach Beitz: „In einer ähnlichen Konstellation haben wir in Dessau eins unserer besten Spiele gemacht, zu acht und ohne Trainer. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen, dann sind drei Punkte in Potsdam möglich.“

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  • VSG Lübeck: Mirko Rietz/oH
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