
Lübeck – Nach dem witterungsbedingten Ausfall am vergangenen Wochenende starteten die Damen der VSG Lübeck am vergangenen Sonntag (18. Januar) mit dem Rückspiel gegen den VfL Geesthacht in die Rückrunde. Wie bereits in der Hinrunde entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel, das wieder erst im fünften Satz entschieden wurde – erneut mit dem besseren Ende für die Damen des VfL Geesthacht (2:3).
Nerven behalten nach nervösem Start
Der erste Satz startete nervös und setze die Annahme auf beiden Seiten deutlich unter Druck. Mit einer starken Aufschlagsserie von Ilona Zickwolff erarbeiteten sich die Damen aus Lübeck eine erste Führung (9:4) und behielten diese bis zur Mitte des Satzes bei. Aber auch die Gegnerinnen zeigten starke Aufschläge, sodass sie sich wieder rankämpften (19:20). Am Ende behielten die Lübeckerinnen jedoch die Nerven und sicherten sich den Satz mit 25:22.
Im zweiten Satz bestimmten die Geesthachterinnen über weite Strecken das Spiel. Mit konstantem Aufschlagsdruck und wenig Eigenfehlern setzten sie den Gegner früh unter Druck und dominierten den Satz klar (12:25).
Umkämpfte Phase
Die VSG Lübeck fand im dritten Satz langsam wieder zurück in ihren Rhythmus. Die Annahme stabilisierte sich, längere Ballwechsel entschieden sie wieder für sich und das Team arbeitete sich Punkt für Punkt zurück ins Spiel, auch wenn der Satz mit 21:25 verloren ging. Diese Entwicklung setzte sich im vierten Satz fort: Mutig im Aufschlag und variabel im Angriff erspielten sich die Lübeckerinnen eine Führung. Zwar kam Geesthacht zum Satzende noch einmal gefährlich dicht ran (24:24), doch die VSG behielt erneut die Nerven und entschied den umkämpften Satz mit 26:24 für sich.
Der Tiebreak entwickelte sich zunächst zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum 7:8. Danach gelang es Geesthacht jedoch, sich mit guten Aufschlägen und gezielten Angriffen abzusetzen. Trotz großem Kampfgeist und starker Abwehr auf Lübecker Seite ging der fünfte Satz schließlich an die Gäste (15:12).
Hoffnung auf mehr
Am Ende steht eine knappe 2:3-Niederlage auf dem Papier, jedoch auch ein wichtiger Punkt, der in Lübeck bleibt. Die Leistung war über weite Strecken kämpferisch und geschlossen. Ein Spiel, das Hoffnung auf mehr macht und woran sich in den nächsten Spielen hoffentlich anknüpfen lässt.
Am kommenden Wochenende geht es bereits in der heimischen Halle weiter. Am Sonnabend (24. Januar) dürfen wir den Kieler TV ab 15.30 Uhr in der Thomas-Mann-Halle begrüßen.
Bildquellen
- VSG: Jannine Thode/oH
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