
Suhl – Der SSC Palmberg Schwerin ist mit einer Niederlage in die Halbfinalserie der Frauen-Bundesliga-Play-offs gestartet. Beim VfB Suhl unterlagen die Schwerinerinnen am Sonnabendabend mit 1:3 (13:25, 16:25, 25:23, 24:26). Nach einem schwachen Start kämpfte sich das Team von Felix Koslowski eindrucksvoll zurück, konnte sich für die Aufholjagd am Ende aber nicht belohnen. Bereits am Mittwoch (8.4., 18 Uhr) bietet sich in der Palmberg Arena die Chance zum Ausgleich in der Serie.
Früher Rückstand nach schwachem Start
Die Gastgeberinnen erwischten in der Wolfsgrube den klar besseren Beginn. Mit druckvollen Angriffen und einer stabilen Defensive setzte Suhl den SSC sofort unter Druck und zog schnell auf 3:0 sowie später auf 8:2 davon. Schwerin wirkte nervös, fand weder im Block noch in der Annahme Zugriff und musste den ersten Satz deutlich mit 13:25 abgeben.
Auch im zweiten Durchgang blieb Suhl zunächst das tonangebende Team. Zwar hielten die Gäste bis zum 5:5 mit, doch anschließend nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen konsequent und setzten sich über 10:6 und 18:10 weiter ab. Trotz mehrerer personeller Wechsel auf Schweriner Seite änderte sich am Spielverlauf wenig. Suhl gewann auch Satz zwei souverän mit 25:16 und stellte auf 2:0.
Starke Reaktion des SSC
Im dritten Satz drohte zunächst erneut ein früher Rückstand. Suhl führte schnell mit 4:0 und später 11:8. Doch diesmal kämpfte sich Schwerin zurück. Anne Hölzig, Jet Kok und Britte Stuut brachten den SSC Schritt für Schritt wieder heran. In der Crunchtime zeigte Schwerin dann Nervenstärke. Nach einem Angriffsfehler von Foley hatte der SSC erstmals Satzball, den Britte Stuut konsequent zum 25:23 verwandelte.
Damit war die Partie wieder offen.
Dramatischer vierter Satz
Im vierten Durchgang setzte Schwerin die Aufholjagd fort. Die Gäste erspielten sich eine Führung, bauten diese zwischenzeitlich auf 11:7 und später 16:12 aus. Vor allem im Aufschlagsspiel sowie in der Block-Abwehr präsentierte sich der SSC nun deutlich verbessert.
Beim Stand von 24:21 schien der Tiebreak bereits greifbar. Doch Suhl wehrte alle drei Satzbälle ab, glich zum 24:24 aus und nutzte anschließend einen Schweriner Overpass eiskalt. Mit 26:24 entschieden die Gastgeberinnen den Satz und damit auch die Partie mit 3:1 für sich.
Serie geht am Mittwoch weiter
Trotz der Niederlage zeigte Schwerin vor allem nach dem 0:2-Rückstand Moral und Kampfgeist. Die Reaktion im dritten und vierten Satz dürfte dem SSC Mut für das zweite Halbfinale machen. Am Mittwoch soll in der heimischen Palmberg Arena der Ausgleich in der Best-of-Three-Serie gelingen.







