
Schwerin – Hochspannung verspricht wie jedes Jahr der Ost-Klassiker zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und Dresden am heutigen Sonnabend (31. Januar). Das TV-Duell beginnt um 17.15 Uhr. Nach bislang zwei Saisonniederlagen gegen den DSC – dem 1:3 im Supercup sowie dem 2:3 im Ligaduell in Dresden – will der SSC Palmberg nun erstmals mit Heimrecht das Team aus Sachsen bezwingen.
Drei Punkte benötigt
In der Champions League waren sowohl der SSC als auch Dresden am vergangenen Mittwoch im Einsatz. Während es für den SSC in der kommenden Woche im abschließenden Gruppenspiel in Rzeszów um Platz eins und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale geht, wofür ein 3-Punkte-Erfolg notwendig ist, empfängt der DSC das Team aus Ankara. Dresden benötigt im Fernduell mit Piräus ebenfalls drei Punkte, um sich als bester Gruppendritter noch den Playoff-Einzug zu sichern. Andernfalls geht es für den DSC im Viertelfinale des CEV-Cups weiter.
Stuttgart aus dem Weg gehen
In der laufenden Bundesliga Saison spielt Dresden wie erwartet im oberen Tabellenbereich mit. Nach der Rückkehr der zuvor verletzten Lorber Fijok auf Außen zählt der DSC wieder zum Kreis der Titelkandidaten. Am vergangenen Wochenende zeigte das Team zudem, dass es auch mit Stuttgart mithalten kann, unterlag dort jedoch in engen Sätzen mit 1:3. Interessante Personalien sind die beiden jungen Mittelblockerinnen Pfeffer und Rosemann, die dem Team insbesondere im Block zusätzliche Stabilität verleihen. Wie auch der VfB Suhl kämpfen sowohl Schwerin als auch Dresden aktuell darum, die Hauptrunde auf Platz zwei oder drei abzuschließen, um in einem möglichen Halbfinale dem aktuell ligadominierenden Team aus Stuttgart aus dem Weg zu gehen.
„Haben Fortschritte gemacht“
Für Schwerin gilt es nun, nach dem enttäuschenden Auftritt in Borken eine klare Reaktion zu zeigen und unter Beweis zu stellen, dass die Mannschaft gegen die Top-Teams konkurrenzfähig ist. Schließlich gastieren mit Dresden, Suhl und Stuttgart alle drei Spitzenteams noch in dieser Saison in der Palmberg Arena. Felix Koslowski sagt zum Top-Spiel: „Gegen Dresden erwartet uns ein sehr physisches, taktisch starkes Spiel. Wir müssen mutig in Angriff und Abwehr auftreten, unsere Optionen stabil halten und versuchen, die Gegner so zu beschäftigen, dass wir unsere Stärken ausspielen können. Dresden ist stark, aber wir haben Fortschritte gemacht und können auch selbst ein hohes Niveau liefern. Zuhause, vor vollem Haus, wollen wir eine gute Leistung zeigen und kämpfen um jeden Punkt.“
Bildquellen
- SSC: Michael Dittmer/oH
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