Stark gekämpft, am Ende ohne Lohn – VSG Lübeck unterliegt doppelt

Zweimal 0:3 für die Frauen

Die VSG Lübeck Frauen nach einem Punktverlust. Archivfoto: Lobeca/Wolf Gebhardt

Lübeck – Die Frauen der VSG Lübeck musste sich in ihren beiden jüngsten Heimspielen in der Regionalliga Nord jeweils klar geschlagen geben. Sowohl gegen den TSV Wandsetal Hamburg als auch gegen den SV Warnemünde II unterlag das Team in der Thomas-Mann-Schule mit 0:3-Sätzen.

Kopf-an-Kopf-Rennen in Satz eins und zwei

Im Spiel gegen den TSV Wandsetal Hamburg startete Lübeck am Sonnabend um 16 Uhr in die Partie. Der erste Satz verlief lange ausgeglichen, insbesondere in der Schlussphase lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwischenstände wie 12:12 und 20:20 unterstrichen die Ausgeglichenheit, ehe sich die Gäste in der entscheidenden Phase absetzten und den Durchgang mit 25:22 für sich entschieden. Auch im zweiten Satz zeigte Lübeck Einsatz und hielt das Spiel über weite Strecken offen. Zwischenzeitliche Führungen und enge Spielstände prägten das Geschehen, doch erneut behielt Wandsetal die Nerven und gewann mit 26:24. Im dritten Satz geriet die VSG früh in Rückstand. Trotz kämpferischer Bemühungen und einer zwischenzeitlichen Annäherung gelang es nicht, das Blatt zu wenden. Mit 25:20 sicherten sich die Hamburgerinnen auch diesen Satz und damit den 3:0-Auswärtssieg. Zur wertvollsten Spielerin (MVP) auf Lübecker Seite wurde Maj-Britt Ramhorst ausgezeichnet.

Zweite Pleite besiegelt

Nur einen Tag später, am 22. Februar, empfing die VSG den SV Warnemünde II. Auch hier entwickelte sich im ersten Satz ein enges Duell. Lübeck hielt gut mit und bewegte sich bis in die Schlussphase auf Augenhöhe. Dennoch gelang es den Gästen, die entscheidenden Punkte zu machen und den Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden. Im zweiten Durchgang geriet Lübeck zunehmend unter Druck. Warnemünde setzte sich Mitte des Satzes ab und verwaltete den Vorsprung souverän bis zum 25:17. Der dritte Satz begann erneut mit Vorteilen für die Gäste, die sich früh einen deutlichen Abstand erspielten. Lübeck kämpfte, verkürzte den Rückstand jedoch nicht mehr entscheidend, sodass auch dieser Satz mit 25:19 an Warnemünde ging. Nach einer Stunde und 18 Minuten Spielzeit stand damit die zweite 0:3-Niederlage an diesem Wochenende fest. Als MVP auf Lübecker Seite wurde Lara Prokein geehrt.

Beide Partien zeigten, dass die VSG Lübeck phasenweise durchaus mithalten kann und insbesondere in den ersten Sätzen lange auf Augenhöhe agierte. In den entscheidenden Momenten fehlte jedoch die letzte Konsequenz, um enge Satzverläufe für sich zu entscheiden und dem Spiel eine andere Wendung zu geben.

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  • VSG F1: Lobeca/Wolf Gebhardt
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