
Lübeck – Die VSG Lübeck arbeitet sich Richtung Klassenerhalt. In der Frauen-Regionalliga gewann das Team um Kapitänin Johanna Schilke einen 3:1 (29:27, 22:25, 25:21, 25:23)-Auswärtssieg beim MSV Pampow und rückt damit näher an die Nichtabstiegsplätze heran. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nur noch einen Zähler. Dafür haben die Lübeckerinnen noch zwei Saisonspiele die Chance diese aufzuholen.
Stabile Abwehr Schlüssel zum Erfolg
Hochmotiviert ging es nach Pampow – und genau diese Energie zog sich durch die gesamte Partie. Von Beginn an herrschte auf Lübecker Seite eine gute Stimmung, die sich auch auf dem Spielfeld widerspiegelte.
Besonders mit einer stabilen Block-Feld-Abwehr gelang es den Lübeckerinnen immer wieder, die Angriffe der Gastgeberinnen zu entschärfen und selbst Druck aufzubauen.
Knappe Satzausgänge
Der erste Satz entwickelte sich schnell zu einem echten Krimi. Beide Teams lieferten sich intensive Ballwechsel und kämpften um jeden Punkt. Lange Zeit setzte sich keine Mannschaft entscheidend ab. In dieser Phase behielt vor allem Zuspielerin Schilke die Ruhe und sorgte mit einer klugen Passverteilung dafür, dass die Lübecker Angreiferinnen immer wieder zu guten Abschlüssen kamen. In der Schlussphase bewiesen die Lübeckerinnen schließlich Nervenstärke und sicherten sich den hart umkämpften Durchgang mit 29:27.
Im zweiten Abschnitt geriet die VSG etwas aus dem Rhythmus. Druckvolle Aufschläge der Gastgeberinnen brachten die Annahme der Lübeckerinnen ins Wackeln, wodurch ein geordneter Spielaufbau schwieriger wurde. Pampow nutzte diese Phase konsequent aus und entschied den Satz mit 25:22 für sich.
Doch die VSG ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Im dritten Durchgang setzte Lübeck wieder verstärkt eigene Akzente. Vor allem druckvolle Aufschläge von Lara Prokein sorgten für Probleme in der Annahme der Pampowerinnen und brachten wichtige Punkte für die Gäste. Mit zunehmender Sicherheit im eigenen Spiel sicherte sich Lübeck den Durchgang mit 25:21.
Auch der vierte Satz blieb lange umkämpft. Beide Mannschaften lieferten sich erneut intensive Ballwechsel und schenkten sich nichts. In der entscheidenden Phase verhinderten die Lübecker Mittelblockerinnen mit konsequentem Blockspiel mögliche Punktgewinne der Gastgeberinnen. Diese starke Arbeit am Netz gab Lübeck die nötige Stabilität in der Schlussphase. Mit einem 25:23 machten die VSG-Frauen schließlich den 3:1-Auswärtssieg perfekt.
Marrala wird MVP
Zur wertvollsten Spielerin der Partie auf Lübecker Seite wurde Außenangreiferin Lucia Marrala gewählt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz sicherte sich die VSG Lübeck damit einen wichtigen Erfolg in der Regionalliga Nord.
Zwei Saisonspiele noch
Schaut man auf das Restprogramm der VSG Lübeck hat man noch mit Spitzenreiter Parchim in zwei Wochen (21.3.) im Heimspiel sowie einen Tag später beim VT Hamburg (5.) noch zwei ganz schwierige Aufgaben zu bewältigen, um noch mit dem direkten Konkurrenten Kieler TV gleichzuziehen. KTV hat mit Geest und VT Hamburg noch zwei Heimspiele sowie am letzten Spieltag die Reise nach Warnemünde zu bewältigen.P Team Sp Sätze Pkt 1 1. VC Parchim 16 48:13 45 2 Wiker SV 17 42:22 37 3 VfL Geesthacht 16 40:26 34 4 MSV Pampow 17 38:30 30 5 VT Hamburg 17 36:31 27 6 Wandsetal Hamburg 16 31:29 26 7 Kieler TV 16 32:35 21 8 VSG Lübeck 17 27:38 20 9 SV Warnemünde II 16 19:39 11 10 GW Eimsbüttel II 15 11:42 5 11 Schweriner SC III 9 7:26 2
Bildquellen
- VSG: VSG/oH
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