Trainer zuversichtlich: VSG Lübeck hat noch eine Rechnung offen

Trendwende soll Fahrt aufnehmen

Die Mannschaft der VSG Lübeck freut sich über einen Punktgewinn. Archivfoto: Mirko Rietz

Magdeburg – Nachdem die erste Herren der VSG Lübeck dem Tabellenführer aus Dessau auf Augenhöhe begegnete und erst im Tiebreak knapp unterlag, soll die Trendwende am kommenden Sonnabend in Magdeburg so richtig Fahrt aufnehmen.

Rechnung offen

Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten in der dritten Liga hat die VSG noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel gab es eine klare 0:3 Niederlage, der VSG Annahmeriegel setzte der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt nicht viel entgegen. „Wir nehmen aus dem Spiel gegen Dessau trotz der Niederlage ein gutes Gefühl mit. Das war eines unserer besten Spiele der Saison, wir waren endlich mal wieder als Einheit zu erkennen und haben alles reingeworfen. Das werden wir in Anbetracht der dünnen Personaldecke auch in Magdeburg brauchen“, gibt sich Trainer Alex Beitz zuversichtlich.

„Ein neues Element für die Mannschaft“

Seine beiden etatmäßigen Zuspieler Christoph Menge und Falk Bahlmann werden Beitz aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Somit bekommt Nachwuchstalent Lasse Neumann aus der Reserve die Chance, sich in der dritten Liga zu beweisen. „Der Junge hat ein Riesenpotential, ist ein athletischer und körperlich sehr präsenter Zuspieler, das ist ein neues Element für die Mannschaft“, freut sich Außenangreifer Max Lübbe auf das Zusammenspiel.

Kreativ und flexibel sein

Da Neumann sonst mit der zweiten Mannschaft der VSG in der Regionalliga trainiert, wurde diese Woche im Training intensiv an der Abstimmung zwischen dem Neuling und seinen Angreifern gearbeitet. „Wir haben gut trainiert, können aber nicht erwarten, dass alle Abläufe schon perfekt sitzen werden bis Sonnabend. Da müssen wir kreativ werden und insbesondere im Kopf flexibel bleiben, uns immer wieder was einfallen lassen, um auch aus schwierigen Situation die Punkte zu machen“, gibt Mittelblocker Birger Pommerenke die Marschroute vor.

Dezimierter Kader

Auch sonst reisen die Lübecker mit einem dezimierten Kader an: so fehlt Außenangreifer Moritz Krause wie schon gegen Dessau mit einer Sprunggelenksverletzung und wird Beitz wohl nur auf zwei Auswechselspieler zurückgreifen können. „Das war auch letztes Wochenende schon der Fall und das hat schon dafür gesorgt, dass wir enger zusammengerückt sind. Also sehe ich das eher als Vorteil“, ist Beitz optimistisch, dass die ihm verbliebenen Spieler in die Bresche springen werden.

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  • VSG Lübeck: Mirko Rietz
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