
Lübeck – Der VSG Lübeck ist mit einem Sieg in die Regionalliga Nord gestartet. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga setzten sich die Lübecker am Sonnabend in der heimischen Thomas-Mann-Schule gegen den SV Warnemünde III nach fünf Sätzen mit 3:2 (25:27, 25:21, 17:25, 25:16, 15:11) durch. Dabei musste die Mannschaft von Trainer Marco Schlicht nach einem 1:2-Satzrückstand zurückkommen.
Erster Satz geht in die Verlängerung
Die VSG erwischte zunächst den besseren Start und führte im ersten Durchgang mit 4:1. Warnemünde antwortete allerdings und drehte den Spielstand auf 8:5. Beim 11:15 lagen die Lübecker mit vier Punkten zurück, kämpften sich anschließend jedoch wieder heran. Aus einem 17:19 wurde ein 20:21.
Beim 21:24 hatte Warnemünde drei Satzbälle. Lübeck wehrte diese ab und stellte mit drei Punkten in Folge auf 24:24. Die Gäste bekamen danach zwei weitere Möglichkeiten und nutzten schließlich ihren Satzball zum 27:25.
VSG gleicht aus
Der zweite Satz verlief deutlich besser für die Gastgeber. Lübeck legte gleich ein 3:0 vor und baute seinen Vorsprung im weiteren Verlauf aus. Über 15:8 und 17:8 setzte sich die VSG zwischenzeitlich deutlich ab. Warnemünde verkürzte später noch einmal, doch die Lübecker ließen sich den Durchgang nicht mehr nehmen und gewannen mit 25:21.
Im dritten Satz kippte das Bild wieder. Warnemünde setzte sich nach dem 3:3 zunächst auf 7:3 und später auf 15:7 ab. Beim 19:9 betrug der Vorsprung bereits zehn Punkte. Lübeck kam zwar noch einmal etwas heran, musste den Satz aber deutlich mit 17:25 abgeben. Damit gingen die Gäste mit einer 2:1-Satzführung in den vierten Durchgang.
Deutliche Antwort im vierten Durchgang
Die VSG stand damit bereits unter Druck, antwortete aber deutlich. Lübeck startete mit drei Punkten in Folge und setzte sich im weiteren Verlauf ab. Aus einem 9:9 wurde ein 14:9, ehe die Gastgeber in der Schlussphase noch einmal davonzogen. Beim 24:16 standen acht Satzbälle zur Verfügung. Gleich der erste wurde zum 25:16 genutzt – der 2:2-Ausgleich war geschafft.
Lübeck entscheidet den Tiebreak
Damit musste der fünfte Satz entscheiden. Dort verschaffte sich die VSG einen kleinen Vorteil und führte beim Seitenwechsel beziehungsweise im weiteren Verlauf mit 9:7. Anschließend setzte sich Lübeck mit drei Punkten in Serie auf 13:10 ab. Beim 14:11 hatte die Mannschaft drei Matchbälle und verwandelte zum 15:11.
Nach fünf Sätzen und einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand stand damit der 3:2-Erfolg zum Regionalliga-Auftakt fest. Als MVP der VSG wurde Jannis Grunwald ausgezeichnet. Auf Seiten der Gäste erhielt Konstantin Rode diese Auszeichnung.
Lübecks Co-Trainer Thomas Kranz sagte danach zu HL-SPORTS: „Herzlich willkommen zum ersten Spieltag in der Regionalliga Nord! Wir sind mit einem neuen Team gleich mit einem echten Kracher gegen eine erfahrene Warnemünder Mannschaft gestartet. Dementsprechend ging es über die komplette Distanz von fünf Sätzen. Wir müssen uns als neu formierte Mannschaft erst einmal finden, aber der Spielverlauf sprach letztlich für uns: Wir haben Schritt für Schritt zu unserem Spiel gefunden und am Ende den Tiebreak sehr souverän für uns entschieden, um zwei Punkte zu Hause zu behalten.“
Am kommenden Wochenende geht es für das Schlicht-Team zur VG Halstenbek/Pinneberg II.
Bildquellen
- Menge: Lobeca/Wolf Gebhardt
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