VSG Lübeck dreht Fünf-Satz-Krimi zum Regionalliga-Auftakt

Nach 1:2-Satzrückstand: Lübecker feiern erfolgreichen Neustart nach dem Abstieg

Jubel bei Christoph Menge und der VSG Lübeck. Archivfoto: Lobeca/Wolf Gebhardt
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Lübeck – Erfolgreiche Rückkehr in die Regionalliga für die VSG Lübeck. Die Mannschaft setzte sich zum Saisonauftakt gegen die Drittvertretung des SV Warnemünde mit 3:2 (25:27, 25:21, 17:25, 25:16, 15:11) durch. Nach einem 1:2-Satzrückstand kämpften sich die Lübecker zurück, dominierten den vierten Durchgang und entschieden anschließend auch den Tie-Break für sich. Um 20.07 Uhr fiel nach fünf Sätzen der letzte Ball zu Boden.

Lübeck kämpft sich heran

Zunächst erwischten die Gäste den besseren Verlauf. Warnemünde setzte sich ab und behauptete bis in die Schlussphase des ersten Satzes einen Vorsprung von vier Punkten. Die VSG mobilisierte noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich heran, konnte den Satz aber nicht mehr drehen. Mit 27:25 ging der erste Durchgang an die Rostocker.

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Im zweiten Satz zeigte sich ein anderes Bild. Mit druckvollen Aufschlägen und gut formierten Blöcken erspielten sich die Lübecker einen deutlichen Vorsprung. Eine kurze unkonzentrierte Phase brachte Warnemünde noch einmal näher heran. Die VSG reagierte mit einer taktischen Auszeit, unterbrach damit den Rhythmus der Gäste und brachte den Satz mit 25:21 nach Hause.

Warnemünde legt wieder vor

Der dritte Durchgang gehörte anschließend klar den Gästen. Bei der VSG lief nahezu nichts wie geplant, während Warnemünde nahezu fehlerfrei spielte. Mit 17:25 ging der Satz an die Rostocker, die damit in der Partie wieder mit 2:1 führten.

Davon ließen sich die Lübecker allerdings nicht beeindrucken. Im vierten Satz fand die VSG zurück ins Spiel und übernahm früh die Kontrolle. Starke Aufschläge, eine gute Block-Defense-Arbeit und ein solides Side-out sorgten dafür, dass die Gastgeber den Durchgang deutlich mit 25:16 gewannen und den 2:2-Ausgleich herstellten.

Tie-Break geht an die VSG

Die Entscheidung musste damit im fünften Satz fallen. Dort übernahmen die Lübecker früh die Führung und gaben sie bis zum Ende nicht mehr ab. Mit 15:11 entschied die VSG den Tie-Break für sich und machte den 3:2-Auftaktsieg perfekt.

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Zum wertvollsten Spieler der VSG wurde Jannis Grunwald gewählt. Der Mittelblocker überzeugte laut Nachbericht mit starken Blocks und Angriffen.

Kranz sieht Entwicklung während der Partie

Damit ist der VSG Lübeck die Rückkehr in die Regionalliga mit einem Sieg gelungen. Gleich im ersten Saisonspiel holten die Lübecker gegen Warnemünde III die ersten Punkte.

Lübecks Co-Trainer Thomas Kranz sagte danach zu HL-SPORTS: „Herzlich willkommen zum ersten Spieltag in der Regionalliga Nord! Wir sind mit einem neuen Team gleich mit einem echten Kracher gegen eine erfahrene Warnemünder Mannschaft gestartet. Dementsprechend ging es über die komplette Distanz von fünf Sätzen. Wir müssen uns als neu formierte Mannschaft erst einmal finden, aber der Spielverlauf sprach letztlich für uns: Wir haben Schritt für Schritt zu unserem Spiel gefunden und am Ende den Tiebreak sehr souverän für uns entschieden, um zwei Punkte zu Hause zu behalten.“

Am kommenden Wochenende geht es für das Schlicht-Team zur VG Halstenbek/Pinneberg II.

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Bildquellen

  • Menge: Lobeca/Wolf Gebhardt
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