VSG Lübeck: Ein weiter Weg zum Klassenerhalt

Derby-Niederlage gegen Kiel

Die VSG Lübeck bejubelt einen Punkt. Foto: Mirko Rietz/oH

Lübeck – Die VSG Lübeck trat am 16. Spieltag der 3. Nord bei dem Kieler TV an. Siegen war Pflicht für die Hansestädter, die vier Punkte vor den Kieler Erzrivalen in der Tabelle standen.

Hiobsbotschaften

Doch die Vorzeichen für Trainer Beitz standen schlecht: Nach einer Absagenflut direkt vor dem Spiel standen die Lübecker ohne Diagonalangreifer und nur mit dem halben Kader beim Auswärtsspiel an. Spontan half wieder Jungstar Lasse Neumann, zuletzt fantastisch gegen Magdeburg, aus der zweiten Mannschaft aus. Er startete diesmal als Diagonalangreifer, neben Kapitän Menge, Libero Litke, Außenangreifer Lübbe und Moll sowie Mittelblocker Schäfer und Pommerenke.

Starker Start

Im ersten Satz übernahmen die Lübecker früh das Zepter. Mit Aufschlagdruck setzten die VSGler die Kieler Annahme unter Druck. Lübbe und Menge sorgten schnell für einen Vorsprung, den die Lübecker durch gutes Blockspiel ausbauen konnten. Kiel kam in der Crunchtime zwar nochmal zurück, der erste Satz ging aber mit 25:23 nach Lübeck.

Kiel kommt zurück

Kiel wurde dann aber zum zweiten Satz stärker. Mit konsequenteren Aufschlägen und besserer Annahme setzten sie die Lübecker unter Druck. Die hielten dagegen, gerade Johan Moll kam im Angriff immer wieder zu Punkten. Es wurde eine Crunchtime mit Verlängerung und Satzbällen für beide Teams. Am Ende sicherte sich Kiel den Satz mit 29:27. Die Lübecker ließen sich davon etwas verunsichern, und starteten mit Rückstand in den Satz. Daran konnte auch Valerij Martic nichts ändern, der als Mittelblocker seine Chance bekam. Lübeck fehlte die Block-/Feldabwehr-Qualität vergangener Spieltage. So zog Kiel davon und gewann Satz drei. Auch im vierten Satz wurde es nicht besser: Lübeck blieb passiv, Kiel stabil. Auch der Wechsel von Schäfer auf Diagonal brachte nicht die erhoffte Wende. So verlor Lübeck den vierten Satz und musste eine bittere Auswärtsniederlage einstecken.

Siegen ist Pflicht

Nach dem Spiel sagte Außenangreifer Max Lübbe: „In Anbetracht des dezimierten Kaders heute haben wir kein schlechtes Spiel gemacht. Hintenraus fehlen uns dann im Angriff einfach die Optionen und Kiel spielt das gut runter.“ Ärgern tut es die Lübecker trotzdem, der Weg zum Klassenerhalt für die VSG ist jetzt ein weiter. Beim Doppelspieltag in zwei Wochen ist Siegen Pflicht. Für die Moral noch wichtiger könnte aber das kommende Wochenende sein, wo die Revanche im Landespokalhalbfinale gegen die Kieler ansteht.

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