
Lübeck – Ein letztes Mal Dritte Liga Nord in der Thomas-Mann-Halle. So oder so ähnlich dürfte es für die Lübecker Volleyballer heißen. Die VSG Lübeck um Coach Alex Beitz wollen aus dem letzten Heimspiel in der Saison 2025/26 ein echtes Festspiel machen.
Ein kleiner Funke Hoffnung bleibt…
Festlich ist dabei nicht der Blick auf die Tabelle: Nach einer erneut knappen Niederlage ist zwei Spieltag vor Schluss der Sprung auf den sicher rettenden Platz acht nicht mehr zu erreichen. Dennoch lohnt es für Lübeck um jeden Punkt zu kämpfen, denn aus der 2. Liga werden alle Absteiger in die Dritte Liga West absteigen. Könnte so ein Platz für die VSG frei werden, wenn die letzten zwei Spiele entsprechend erfolgreich bestreitet werden?
Die Hoffnung ist da, auch wenn der Kader dezimiert ist. Verletzungen und Privates zehren seit Wochen am Kader der VSG, der insbesondere auf der Außen-/Annahmeposition dezimiert ist. Dort wurde Team Lübeck-Talent Johan Moll Woche für Woche immer mehr zum Schlüsselspieler, auch Sonnabend wird er gefragt sein. Dazu wird auf der Position wieder Unterstützung aus der Zweitvertretung gegen Warnemünde zum Zuge kommen. Die Gäste aus Warnemünde sitzen im Tabellenmittelfeld fest im Sattel, während deren Bundesligamannschaft jüngst den Klassenerhalt in Deutschlands höchster Spielklasse sichergestellt hat.
Außenseiter-Rolle egal
Gegen die Gäste, die mit fünf Siegen aus sieben Spielen zuletzt gut in Form waren, werden die Lübecker vor heimischer Kulisse nochmal alles raushauen. Am Sonnabend um 18.30 Uhr haben sich die Hansestädter fest vorgenommen, auch für die treuen Fans den neunten Saisonsieg zu holen und danach ein wenig zu feiern. Favorisiert sind die Lübecker nicht, aber in der Thomas-Mann-Halle keinesfalls chancenlos.
Bildquellen
- VSG Lübeck: Mirko Rietz/oH
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