VSG Lübeck: Saison endet mit Doppel-Niederlage

Starke Leistungen reichen nicht aus

Nell Ehrlinger (VSG) trifft den Ball. Foto: Wolf Gebhardt/oH

Lübeck – Im letzten Heimspiel der Saison empfingen die Frauen der VSG Lübeck den ungeschlagenen Tabellenführer 1. VC Parchim. Gegen den klaren Favoriten mussten sich die Lübeckerinnen mit 1:3 (19:25, 18:25, 27:25, 15:25) geschlagen geben.

Bitterer Start

Der erste Satz begann ausgeglichen, beide Teams zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Vor allem mit starken Aufschlägen setzte Parchim die Annahme der VSG Lübeck zunehmend unter Druck, wodurch sich immer wieder schwierige Spielsituationen ergaben, die nicht konsequent in Punkte umgewandelt wurden. In der Abwehr überzeugten beide Mannschaften, doch ab der Mitte des Satzes erspielte sich Parchim einen Vorteil und diesen bis zum 25:19-Satzgewinn behaupten. Im zweiten Durchgang erwischte Parchim den deutlich besseren Start und zog mit einer starken Aufschlagserie früh auf 7:2 davon. Die VSG Lübeck kämpfte sich Mitte des Satzes noch einmal heran und verkürzte auf drei Punkte, konnte den Rückstand jedoch nicht weiter aufholen, sodass Parchim auch diesen Satz mit 25:18 für sich entschied.

Moral bewiesen

Im dritten Satz blieb Lübeck von Beginn an dran und agierte insgesamt stabiler. Vor allem die Eigenfehlerquote konnte deutlich reduziert werden. In einer spannenden Schlussphase bewiesen die Lübeckerinnen Nervenstärke, behielten den längeren Atem und sicherten sich den Satz knapp mit 27:25.

Kopf oben trotz Niederlage

Im vierten Satz hielten die Gastgeberinnen erneut gut dagegen, konnten den Favoriten jedoch nicht mehr entscheidend unter

Druck setzen. Mit 25:15 machte Parchim schließlich den Auswärtssieg perfekt und blieb weiterhin ungeschlagen. Trotz der Niederlage zeigte die VSG Lübeck im letzten Heimspiel der Saison eine kämpferische und phasenweise starke Leistung gegen den Tabellenführer.

Kraft lässt nach

Am darauffolgenden Tag stand für die Frauen der VSG Lübeck das Auswärtsspiel beim VT Hamburg an. Auch hier musste sich das Team mit 1:3 (24:26, 26:24, 13:25, 14:25) geschlagen geben. In den ersten beiden Sätzen entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei dem sich beide Mannschaften enge Ballwechsel lieferten. Nach einem knapp verlorenen ersten Durchgang bewies Lübeck im zweiten Satz Nervenstärke und glich aus. In den folgenden Sätzen ließ jedoch die Kraft etwas nach, sodass Hamburg das Spiel schließlich für sich entscheiden konnte.

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Bildquellen

  • Volleyball I Frauen I Saison 2025-2026 I Regionalliga Nord I VSG Lübeck – 1. VC Parchim I 0101: Wolf Gebhardt/oH
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