VSG Lübeck setzt Erfolgsserie fort – Verletzung überschattet Auswärtssieg

Tabellenzweiter lässt in Hamburg nichts anbrennen – Schreckmoment im zweiten Satz

Jubel nach dem 3:0-Sieg in Hamburg. Die VSG Lübeck ist weiter auf Erfolgskurs. Foto: Mirko Rietz
Anzeige

Hamburg – Die VSG Lübeck hat ihre Erfolgsserie in der Regionalliga Nord fortgesetzt. Am Sonnabend setzte sich die Mannschaft beim Eimsbütteler TV II mit 3:0 (25:13, 25:17, 25:22) durch und behauptete damit den zweiten Tabellenplatz. Es war bereits der dritte 3:0-Erfolg in Serie. Überschattet wurde die starke Vorstellung allerdings von einer Verletzung des Lübecker Mittelblockers Birger Pommerenke.

Lübecker überzeugen von Beginn an

Die VSG knüpfte nahtlos an ihre Leistung aus der Vorwoche an. Sowohl im Block als auch im Angriff ließen die Gäste den Hamburgern im ersten Satz kaum eine Chance und entschieden den Durchgang deutlich mit 25:13 für sich. Kapitän Christoph Menge zeigte sich nach der Partie besonders mit dem Zusammenspiel bei HL-SPORTS zufrieden: „Egal, wo ich den Pass hingespielt hatte, ich wusste, da ist ein Angreifer, der die Bälle tot macht. Das macht es halt für einen Zuspieler einfach und man kann sehr variabel spielen.“

- Anzeige -

Zu Beginn des zweiten Satzes warnte Mittelblocker Birger Pommerenke seine Mitspieler: „Männer, das wird ein anderes Spiel, die werden bestimmte Sachen anders angehen.“ Damit sollte er recht behalten. Hamburg hielt nun besser mit, doch das Momentum kippte zunehmend zugunsten der Lübecker.

Verletzung sorgt für Schreckmoment

Beim Stand von 14:11 folgte der Schockmoment der Partie. Pommerenke landete bei einem Blocksprung auf dem Fuß eines Mitspielers, ging zu Boden und verletzte sich dabei. Für ihn kam Neuzugang Magnus Timm ins Spiel. Trotz des Rückschlags ließen sich die Lübecker nicht aus dem Konzept bringen. Außenangreifer Johan Moll betonte nach der Partie: „Birger hat mega gespielt und uns mit seinen Blocks in Führung gebracht. Wenn wir den Satz weggegeben hätten, wäre das eine Schande.“

Die Mannschaft blieb konzentriert und dominierte den weiteren Satzverlauf. Mit 25:17 sicherte sich die VSG auch den zweiten Durchgang und ging mit einer komfortablen Satzführung in die nächste Phase der Begegnung.

Mit den letzten Kräften zum Auswärtssieg

Eine 2:0-Satzführung kann im Volleyball zur Herausforderung werden, wenn die Konzentration nachlässt. Die Lübecker starteten zunächst fokussiert in den dritten Durchgang, ehe die Sicherheit allmählich zu bröckeln begann. Zuspieler Falk Bahlmann kam aufs Feld und machte seinen Mitspielern unmissverständlich klar, worauf es jetzt ankam: „Ich hab so große Worte vor dem Spiel gesagt, dass wir das Spiel deutlich 3:0 gewinnen. Also Arschbacken anspannen und durchziehen.“

Anzeige
VfB Lübeck
Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Die Ansage zeigte Wirkung. Mit den letzten Kräften kämpften die Lübecker um jeden Punkt und machten den Auswärtssieg schließlich mit 25:22 perfekt. Damit feierte die VSG Lübeck den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel und ist punktgleich mit Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg. Einziger Wermutstropfen blieb die Verletzung von Birger Pommerenke.

Welche Form der Berichterstattung ist dir am liebsten?

View Results

Wird geladen ... Wird geladen ...
Gefällt Dir unsere journalistische Arbeit?

Dann unterstütze uns hier mit einem kleinen Beitrag. Danke.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein