Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
14.06.2013, 21:24 Uhr  //  Fußball

Lohmühle wird zentraler Endspielort für SH-Pokalfinale

Lohmühle wird zentraler Endspielort für SH-Pokalfinale
 Christoph Kugel (Bild) F. Möller/SHFV (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Schöne Nachrichten für den VfB Lübeck: Der Schleswig Holsteinische Fußballverband legt das Stadion Lohmühle als einzigen, zentralen Endspielort fest. Neben einem Heimspiel bietet auch die veränderte Prämienregelung einen weiteren Anreiz das Endspiel zu erreichen: Der Finalist erhält ab sofort 10.000 Euro. Nachfolgend die offizielle Pressemitteilung des SHFV:

Der Beirat des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat auf seiner außerordentlichen Sitzung am 12. Juni zwei elementare Änderungen in den Pokalbestimmungen beschlossen. Im Kieler Haus des Sports entschieden sich die Vertreter der Kreisfußballverbände und des SHFV-Vorstandes dafür, die Endspiele im SHFV-LOTTO-Pokal zukünftig grundsätzlich auf der Lübecker Lohmühle auszutragen. Zudem soll ein attraktives Prämiensystem bereits die Vereine belohnen, die mindestens das Viertelfinale erreicht haben. Die neuen Regularien gelten ab der Saison 2013/14.

„Die Erkenntnisse aus den Jahren 2012 und 2013 haben gezeigt, dass es zur Planbarkeit für alle Beteiligten sinnvoller ist, einen festen Finalspielort in Schleswig-Holstein für die Austragung der Finalspiele der Frauen und Herren zu installieren“, so SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer nach der Tagung. Bisherige Ausweichmöglichkeiten sollten daher weiter minimiert werden, gleichzeitig jedoch der feste Finalspielort den Sicherheitsrichtlinien, vor allem aber auch den werblichen Anforderungen und der Infrastruktur an ein modernes Stadion gerecht werden. „Diesem Kriterienkatalog entsprechen in Schleswig-Holstein nur die Stadien in Lübeck und Kiel. Mit dem Aufstieg von Holstein Kiel in die 3. Liga und aufgrund der positiven Erfahrungen bei der Organisation der Endspiele 2011 und 2012 haben wir uns für eine Verlagerung auf die Lübecker Lohmühle entschieden“, ergänzt SHFV-Geschäftsführer Jörn Felchner. Dabei gibt es weiterhin eine Ausnahme: Sollte Holstein Kiel im Endspiel stehen, aber nicht der VfB Lübeck, so würde das Endspiel aus Sicherheitsgründen im Kieler Holstein-Stadion ausgetragen werden.

„Wir freuen uns, dass wir unser Ziel mit einen zentralen Finalspielort in Schleswig-Holstein mit dieser Regelung erreichen konnten“, so Felchner weiter. Auch in der Stadt des neuen Endspielortes ist man froh über die neue Ausrichtung des Verbandes: „Wir stellen die Lohmühle gern für die LOTTO-Pokal-Endspiele zur Verfügung. Zum einen, weil es den Standort Lohmühle weiter aufwertet, zum anderen erhoffen wir uns so natürlich weiter positive Werbung für den Fußball in Lübeck machen zu können“, so Florian Möller, Geschäftsstellenleiter des VfB Lübeck.

Alternative Pläne wurden natürlich auch diskutiert, wie Hans-Ludwig Meyer erklärte: „Von den Sicherheitsstandards würden auch die Stadien unserer Regionalligisten in Neumünster, Flensburg-Weiche und Eichede für ein Pokalfinale in Frage kommen. Uns war aber wichtig, für unsere Finals ein Stadion zu präsentieren, das auch den modernen Marketing-Gesichtspunkten gerecht wird. Dazu gehört zum Beispiel eine entsprechende Sitzplatztribüne.“ Zwar habe man auch 2013 in Neumünster einen würdigen Finalspieltag erlebt, allerdings war dies nur dank großen Aufwandes seitens des stadionstellenden Vereins und des Verbandes auf der anderen Seite möglich gewesen.

Neben dem Endspielort wurde auch eine neue Regelung bei den Prämien beschlossen. So verpflichten sich, in Anlehnung an das Prämiensystem des Pokalwettbewerbs im Bayerischen Fußballverband, alle teilnehmenden Vereine des SHFV-LOTTO-Pokals beim Erreichen der ersten DFB-Pokalhauptrunde (Sieger im SHFV-LOTTO-Pokal) einen Solidarbeitrag abzuführen. Der schleswig-holsteinische Teilnehmer an der ersten DFB-Pokalhauptrunde erhält von Seiten des DFB mindestens 100.000 € an Fernsehgeldern und verpflichtet sich gemäß einer Abtretungserklärung hiervon 20.000 € zzgl. Umsatzsteuer in den Solidartopf des SHFV abzuführen. Für die kommende Saison bedeutet dies, dass der Pokalsieger, der die DFB-Hauptrunde 2014/15 erreicht, den entsprechenden Teil seiner Prämie in den Solidartopf zur Saison 2013/14 einzahlt. Diese Summe fließt in Gänze in den Preisgeldtopf ein und wird an die Teilnehmer wie folgt ausgeschüttet:

Herren:
4 Verlierer Viertelfinale: jeweils 1.000 € (bisher keine Prämie)
2 Verlierer Halbfinale: jeweils 4.000 € (bisher je 1.000 €)
Verlierer Finale: 10.000 € (bisher 2.000 €)

Frauen:
2 Verlierer Halbfinale: jeweils 500 € (wie bisher)
Verlierer Finale 1.500 € (bisher 1.000 €)
Pokalsieger: 3.000 € (bisher 1.500 €)

„Mit diesem neuen Prämiensystem sollen mehr Vereine für die Leistungen im Pokalwettbewerb belohnt werden. Die Viertelfinalisten erhalten nun schon einen stolzen Betrag, ab dem Halbfinale sind die Summen für Amateurvereine sehr lukrativ und mehrere Vereine können profitieren“, so Hans-Ludwig Meyer. Die teilnehmenden Vereine müssen vor der ersten Pokalrunde die Abtretungserklärung für den Solidartopf unterzeichnen - ohne diese Erklärung ist eine weitere Teilnahme am LOTTO-Pokal ausgeschlossen. Im Verzugsfall ist der diesem Verein zugeloste Verein automatisch eine Runde weiter.

Auch der Frauenbereich profitiert vom neu eingerichteten Solidartopf – die beiden Finalteilnehmer erhalten insgesamt 2.000 Euro mehr. „Es ist ein wichtiges Signal vom Beirat, dass auch der Frauenbereich an dieser Regelung partizipiert. Der zentrale Finalspielort und die Prämien sind ein besonderes Highlight für die Endspielteilnehmer“, bewertete Sabine Mammitzsch, Vorsitzende des SHFV-Frauen- und Mädchenausschuss, die neue Regelung durchweg positiv.

„Ich bin mir sicher, dass wir mit der neuen Prämienregelung eine sinnvolle und lukrative Lösung für die teilnehmenden Mannschaften am SHFV-LOTTO-Pokal geschaffen und den Pokalwettbewerb damit noch attraktiver gemacht haben. Ich freue mich schon jetzt auf die Pokalspiele in der neuen Saison und natürlich das Endspiel auf der Lübecker Lohmühle“, blickt SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer der kommenden Pokalserie gespannt entgegen.

Die kommende Pokalsaison der Herren beginnt am 13./14. Juli mit dem Qualifikationsspiel, da in der Saison 2013/14 17 Mannschaften am Wettbewerb teilnehmen. Das Achtelfinale soll bis zum 23. Juli abgeschlossen sein, das Viertelfinale wird am 27./28. Juli ausgetragen. Die Frauen starten am 18. August mit dem Achtelfinale in die neue Saison. Die Auslosung der Qualifikationsrunde sowie der Achtel- und Viertelfinals in beiden Wettbewerben findet am 26. Juni in Malente statt.


Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK